Ausgabe 35/2025

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Mittwoch, 27. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Brennen, Kribbeln, Schmerzen und eine herabgesetzte Tiefensensibiltät: Mindestens jeder zweite Patient mit Typ-2-Diabetes entwickelt Symptome einer diabetischen Neuropathie, die vor allem durch chronisch erhöhte Blutglukosewerte, aber auch durch Übergewicht und weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte ausgelöst wird. Dennoch kann selbst eine gute Blutglukoseeinstellung Nervenschäden bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nur begrenzt verhindern, wie frühere Studien bereits nahegelegt haben. Nun deuten die Ergebnisse einer Langzeitbeobachtung durch Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) darauf hin, dass bei Menschen mit gut eingestelltem Typ-2-Diabetes das Risiko für eine Verschlechterung der Nervenfunktion vor allem vom Zustand der Nerven zum Zeitpunkt der Diagnose abhängt: Je stärker die Nerven bei der offiziellen Diagnose schon beeinträchtigt waren, desto früher trat in der Studie eine Neuropathie im weiteren Lebensverlauf auf.
Damit kommt der Prävention und der Früherkennung der Stoffwechselerkrankung eine entscheidende Rolle bei der Prävention von diabetesbedingten Nervenschäden zu. Doch die Wissenschaftler haben auch eine gute Nachricht: Ist der Diabetes optimal eingestellt, findet keine beschleunigte Abnahme der Nervenfunktion statt. Zudem hat das Forscherteam ein Prognosetool entwickelt, das den Abbau der Nervenfunktion bei Menschen mit Diabetes vorhersagen kann. Berücksichtigt werden Alter und Ausgangsbefund – Voraussetzung ist jedoch, dass der Diabetes gut eingestellt bleibt.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Nervenschäden bei Typ-2-Diabetes entstehen oft schon vor der Diagnose

Nervenschäden bei Typ-2-Diabetes entstehen oft schon vor der Diagnose

Entscheidend für das Auftreten von diabetischen Neuropathien ist bei guter Einstellung scheinbar nicht der Blutglukosespiegel, sondern der Zustand der Nerven zum Zeitpunkt der Diagnose, wie eine Langzeitbeobachtung ergeben hat. Das unterstreicht die Bedeutung von Früherkennung und Prävention.

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VYVGART jetzt als Fertigspritze zur Selbstapplikation*

VYVGART ist nun auch als s.c. Fertigspritze zusätzlich zur Standardtherapie zugelassen und gibt Menschen mit AChR-Ak-positiver generalisierter Myasthenia gravis ein Stück Unabhängigkeit: Die Fertigspritze ist mit wenigen Handgriffen gebrauchsfertig und kann von Patient:innen selbst oder Pflegepersonen verabreicht werden1,* – ob zuhause oder auf Reisen.

Pflichtangaben & Quellen

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Neuer Mechanismus für kognitive Störungen bei Schizophrenie entdeckt

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der LMU München zeigen, dass sich das genetische Risiko für Schizophrenie nicht nur in Neuronen, sondern auch in Oligodendrozyten widerspiegelt. Zudem konnten sie erstmals einen Mechanismus identifizieren, der hinter den kognitiven Störungen der Schizophrenie steht.

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MS: Kognitive Fähigkeiten erhalten.
Von Anfang an.

Kognitive Symptome werden bei Multipler Sklerose häufig unterschätzt; für die Betroffenen haben sie jedoch eine hohe Relevanz.1 4-Jahres-Daten zeigten, inwiefern die kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit schubförmiger MSa unter der oralen Impulstherapie mit Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®) erhalten bleiben können.2

Pflichttext | Referenzen

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Neurodegeneration: Neue Schwachstelle des alternden Gehirns entdeckt

Neurodegeneration: Neue Schwachstelle des alternden Gehirns entdeckt

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Alternsforschung, der Scuola Normale Superiore Pisa, Italien, und der Stanford University, USA, hat entdeckt, dass im alternden Gehirn bestimmte Proteine verloren gehen – obwohl ihre mRNA-Baupläne weiterhin vorhanden sind. Die Ursache ist kein verstärkter Abbau, sondern ein Fehler bei der Herstellung.

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Konstante Wirksamkeit bei täglicher
Injektion 2,a,b

ZILBRYSQ® lindert alltagsrelevante Symptome und verbessert klinisch bedeutsam den MG-ADL-Score – diese Verbesserungen hielten in der RAISE-XT-Studie über bis zu 120 Wochen an.2,3,a

Referenzen

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Neuer Therapieansatz für seltene Hirnerkrankung im Kindesalter

Freiburger Mediziner zeigen erstmals, dass Immunzellen im Gehirn an der Entsorgung von Stoffwechselprodukten beteiligt sind. Diese Erkenntnis kann helfen, eine Therapien für Kinder mit Morbus Sandhoff zu entwickeln.  

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Beeinträchtigter globaler und regionaler systolischer Strain und Myokardarbeit bei jungen Erwachsenen mit bipolarer Störung.
Biol Psychiatry 2025:S0006-3223(25)01295-8.

Ansprechen auf anfallshemmende Medikamente bei Menschen mit neu diagnostizierter fokaler Epilepsie.
Neurology, 25.08.2025

Orthostatische Hypotonie bei Parkinson-Krankheit: Therapeutische Überlegungen.
Ther Adv Neurol Dis, 19.08.2025

Digitale Lifestyle-Management-Anwendung zur Stärkung der Selbstbestimmung und Änderung des Gesundheitsverhaltens bei früher Multipler Sklerose – Ergebnisse der randomisierten kontrollierten Studie POWER@MS.
Mult Scler, 12.08.2025

 
 
 
Immuntherapie bei anti-IgLON5-Erkrankung so früh wie möglich einsetzen

Immuntherapie bei anti-IgLON5-Erkrankung so früh wie möglich einsetzen

Bei der seltenen anti-IgLON5-Erkrankung sollte die Immuntherapie so früh wie möglich eingesetzt werden. Dabei scheint die intravenöse Gabe von Immunglobulinen die wirksamste Therapie zu sein. Das geht aus einer internationalen Beobachtungsstudie mit 107 Betroffenen hervor, deren Ergebnisse in „JAMA Neurology“ vorgestellt wurden.

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KURZMELDUNGEN:

Eine Nachwuchsgruppe am European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) erhält mehr als zwei Millionen Euro, um das Hormon Leptin und seine Rolle bei der Regulation des Sozial- und Sexualverhaltens zu erforschen. Die so gewonnenen Erkenntnisse können dazu beitragen, neue Therapieansätze für die Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen zu entwickeln.
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Die wirtschaftliche Situation psychiatrischer und psychosomatischer Kliniken in Deutschland bleibt angespannt. Das zeigt das aktuelle Psychiatrie-Barometer 2024/2025 des Deutschen Krankenhausinstituts, das im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft erstellt wurde. 
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TERMINE:

50. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie und 21. Fortbildungsakademie
2. – 4. Oktober 2025
Bern, Schweiz

17th World Stroke Congress
22. – 24. Oktober 2025
Barcelona, Spanien

Deutscher Schmerzkongress 2025
22. – 25. Oktober 2025
Mannheim

19. Jahrestagung der Interdisziplinären Gesellschaft für Psychosomatische Schmerztherapie
7. – 8. November 2025
Mainz

 
 

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