Ausgabe 32/2026

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Montag, 03. August 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Forschende vom Barcelona Institute for Global Health berichten, dass eine Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid in der häuslichen und vor allem schulischen Umgebung mit einer ungünstigen kardiometabolischen Entwicklung von Kindern assoziiert ist. In der europäischen Kohortenstudie mit mehr als 1100 Kindern korrelierte die Exposition im Schulumfeld besonders deutlich mit dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die gesundheitlichen Effekte von Luftschadstoffen im Kindesalter schleichend entwickeln und präventive Maßnahmen vor allem an Schulen ansetzen sollten.

Wie sich gesundheitliche Risiken oft über Jahre aufbauen, zeigt auch eine US-Studie der Cleveland Clinic. Die Forschenden fanden einen Zusammenhang zwischen erhöhten TMAO-Blutspiegeln und Vorhofflimmern. Trimethylaminoxid, kurz TMAO, entsteht, wenn Darmbakterien bestimmte Nährstoffe verstoffwechseln, die unter anderem in rotem Fleisch und anderen tierischen Lebensmitteln vorkommen. In einer klinischen Untersuchung mit mehr als 5000 Probanden war ein höherer TMAO-Spiegel unabhängig mit Vorhofflimmern assoziiert. Tierexperimentelle Daten stützen diesen Befund und sprechen dafür, dass erhöhte TMAO-Plasmaspiegel das Auftreten von Vorhofflimmern beschleunigen können.

Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Luftverschmutzung im Kindesalter erhöht Risiko für Metabolisches Syndrom

Luftverschmutzung im Kindesalter erhöht Risiko für Metabolisches Syndrom

Eine groß angelegte europäische Kohortenstudie zeigt, dass die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid in der häuslichen und schulischen Umgebung die kardiometabolische Gesundheit von Kindern nachhaltig beeinträchtigt. Besonders das Schulumfeld scheint dabei eine kritische Rolle für die spätere Gesundheit zu spielen.

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TMAO aus dem Darmmikrobiom könnte Vorhofflimmern begünstigen

Eine US-amerikanische Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen erhöhten TMAO-Blutwerten – einem Stoffwechselprodukt von Darmbakterien – und einem höheren Risiko für Vorhofflimmern.

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Leichte kognitive Störung erkennen und frühzeitig handeln

Eine ältere Patientin ist noch selbstständig, fühlt sich aber oft unsicher bei Terminen, hat Wortfindungsstörungen und verlegt Dinge. Kommt Ihnen das bekannt vor? Kognitive Defizite bei weitgehend erhaltener Alltagsfähigkeit sind typisch für eine leichte kognitive Störung bei der Alzheimer-Krankheit.1 Lesen Sie hier, welche Warnsignale es im hausärztlichen Praxisalltag gibt.

1. S3-Leitlinie Demenzen, Version 6.1.

Doctor Reviewing Test Results with a Senior
 
 
 
 
CEDs: Immunveränderungen sind schon weit vor der Diagnose erkennbar

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Neue Erkenntnisse über den Beginn Chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CEDs) liefert eine gerade publizierte Studie. Diese sei eine der bislang umfassendsten Untersuchungen zur präklinischen Phase von CEDs, erklären die Autoren.

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GLP-1-Rezeptoragonisten bei Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Risiko für Haarausfall assoziiert

Der Einsatz von GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) ist bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes mit einem erhöhten Risiko für Haarausfall (Alopezie) verbunden. Das absolute Risiko sei laut Forschenden zwar gering, dennoch könnte die Kenntnis dieser potenziellen Nebenwirkung Therapieentscheidungen beeinflussen.

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Menschen leben länger – und sind dabei länger krank

Menschen leben länger – und sind dabei länger krank

Die Lebenserwartung steigt weltweit. Doch immer mehr Jahre verbringen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – insbesondere Frauen. Dabei ließen sich viele Probleme vermeiden.

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PANORAMA:

Mehr als 80 Prozent der Menschen mit chronischer Hepatitis B und rund 90 Prozent mit Hepatitis C bleiben weltweit ohne Diagnose. Die WHO fordert besseren Zugang zu entsprechenden Tests.
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Nachdem das Bundesgesundheitsministerium in der vergangenen Woche eine Präventionsoffensive eingeleitet hat, betont die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, dass dieses Thema auch unter neuer Leitung konsequent fortgeführt werden muss.
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Aufgrund der hohen Temperaturen sind in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts in diesem Jahr bereits fast 10.000 Menschen gestorben.
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TERMINE:

5. Hausärztinnen- und Hausärztekongress Brandenburg
4.–5. September 2026
Neuruppin

57. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin
16.–18. September 2026
Salzburg (Österreich)

Allgemein- und Innere Medizin Refresher (Programm B)
22. September 2026
Frankfurt am Main

16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
23.–26. September 2026
Freiburg im Breisgau

 
 

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