Ausgabe 21/2026

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Montag, 18. Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
 
eine aktuelle Studie im „Journal of Sport and Health Science“ zeigt, dass 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche über ein Jahr hinweg den Cortisolspiegel langfristig senken können. Die Forschenden untersuchten 130 Erwachsene, die entweder ein strukturiertes aerobes Trainingsprogramm absolvierten oder nur allgemeine Gesundheitsinformationen erhielten. In der Trainingsgruppe nahm das im Haar gemessene Cortisol signifikant ab, während sich andere Stress‑ und Emotionsmarker kaum veränderten. Da erhöhte Cortisolspiegel mit Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und psychischen Erkrankungen assoziiert sind, könnte regelmäßige körperliche Aktivität einen wichtigen präventiven Ansatz zur Reduktion stressbedingter Gesundheitsrisiken darstellen.
 
Wie komplex Krankheitsverläufe sein können, zeigt eine Kohortenstudie zu Long‑COVID bei Kindern und Jugendlichen. In der Untersuchung mit 74 Betroffenen identifizierte ein internationales Team mehrere biologische Subgruppen, die sich unter anderem in Immunaktivität und Stoffwechsel unterscheiden. Nur ein kleiner Anteil der SARS‑CoV‑2‑Infektionen führt zwar zu Long‑COVID, das Krankheitsbild umfasst jedoch mehr als 200 mögliche Symptome. Bei rund 20 Prozent persistieren die Beschwerden länger als ein Jahr. Die Forschenden sehen in den unterschiedlichen immun‑metabolischen Mustern potenzielle Biomarker und Ansatzpunkte für zukünftig individuell angepasste Therapien, statt pauschaler immunsuppressiver Strategien.
 
Lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen aus der Allgemeinmedizin im heutigen Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.
 
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
 




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Können wir dem Stress „davon laufen“?

Können wir dem Stress „davon laufen“?

Eine klinische Studie liefert neue Beweise dafür, dass regelmäßiges Ausdauertraining zu einer langfristigen Reduzierung des Stresshormons Cortisol führt. Dadurch könnte auch das stressbedingte Krankheitsrisiko sinken.

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Semaglutid. Stärker denn je.1,2

Mit Wegovy® 7,2 mg bei Adipositas3 gab es durchschnittlich eine Gewichtsabnahme von ~ 21 % (STEP UP1,*).
Mit Ozempic® 2 mg bei Typ 2 Diabetes4 lag die HbA1c-Senkung im Mittel bei 2,2 % (SUSTAIN FORTE2).
Neben der Gewichtsreduktion (Wegovy®) und der Blutzuckerkontrolle (Ozempic®) konnte mit Semaglutid die Reduktion des kardiovaskulären Risikos erreicht werden (SELECT5,‡, SUSTAIN 66).

Referenzen und Pflichttext

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Long-COVID bei Kindern: Studie zeigt unterschiedliche Krankheitsverläufe

Ein internationales Forschungsteam hat Long-COVID-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen erforscht und dabei biologische Untergruppen identifiziert. Die Studie liefert zudem Hinweise für gezieltere Therapien.

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ELIQUIS®: Unterm Strich zählt die Evidenz1–12

In der RCT COBRRA zeigte ELIQUIS® vs. Rivaroxaban bei akuter VTE ein signifikant niedrigeres Risiko für klinisch relevante Blutungen* bei vergleichbarer Rate an VTE-Rezidiven.1 In der Schlaganfallprophylaxe bei VHF war ELIQUIS® vs. Rivaroxaban in der neuen Metaanalyse mit 26 Studien mit weniger Schlaganfällen/SE und weniger schweren Blutungen assoziiert.♠,6

ELIQUIS®-Fachinformation | Referenzen

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Große Studie belegt: Krebsrisiko ist für unverheiratete Erwachsene deutlich höher

Große Studie belegt: Krebsrisiko ist für unverheiratete Erwachsene deutlich höher

Laut einer großen US-amerikanischen Studie haben unverheiratete Erwachsene ein deutlich höheres Krebsrisiko als Verheiratete. Das erhöhte Risiko betrifft nahezu alle wichtigen Krebsarten und ist besonders ausgeprägt bei vermeidbaren Krebsarten – jenen, die mit Infektionen, Rauchen und reproduktiven Faktoren in Zusammenhang stehen.

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CRISPR-System hemmt Hepatitis-E-Virus

Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben ein neuartiges antivirales Konzept entwickelt: Mithilfe des CRISPR/Cas13-Systems konnten sie die Vermehrung des Hepatitis-E-Virus in menschlichen Zellen gezielt unterdrücken.

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Was wirklich dabei hilft, mit dem Rauchen aufzuhören

Was wirklich dabei hilft, mit dem Rauchen aufzuhören

Ob Menschen versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, hängt stark von gesundheitspolitischen Maßnahmen im jeweiligen Land ab – ob sie dabei erfolgreich sind, dagegen vor allem von ihrem persönlichen Umfeld und Verhalten. Das ermittelten Forschende aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer internationalen Studie.

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PANORAMA:

Die geplanten Einsparungen bei den Gesundheitsausgaben empören Praxen und Kliniken. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stellt sich dem Unmut beim Ärztetag – größere Zugeständnisse signalisiert sie nicht.
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In ihrem Lagebericht zum Auftakt der 147. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Hannover kritisierte die 1. Vorsitzende Dr. Susanne Johna das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz als „Spardiktat zulasten von Patienten und Beschäftigten“.
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Im Kampf gegen Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten in der EU haben sich Unterhändler in Brüssel auf Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln leichter mit öffentlichen Geldern unterstützen zu können.
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TERMINE:

European School of Internal Medicine
31. Mai – 6. Juni 2026
Alexandroupolis (Griechenland)

Allgemeinmedizin Refresher Köln (Programm B, hybrid)
10.–13. Juni 2026
Köln

52. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
17.–19. Juni 2026
Mannheim

Kongress „Kopfschmerzen und kein Ende – im Kontext mit Bewegungsstörungen“
26.–28. Juni 2026
Pörtschach am Wörthersee (Österreich)

 
 

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