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Liebe Leserinnen und Leser,
eine aktuelle Studie im „Journal of Sport and Health Science“ zeigt, dass 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche über ein Jahr hinweg den Cortisolspiegel langfristig senken können. Die Forschenden untersuchten 130 Erwachsene, die entweder ein strukturiertes aerobes Trainingsprogramm absolvierten oder nur allgemeine Gesundheitsinformationen erhielten. In der Trainingsgruppe nahm das im Haar gemessene Cortisol signifikant ab, während sich andere Stress‑ und Emotionsmarker kaum veränderten. Da erhöhte Cortisolspiegel mit Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und psychischen Erkrankungen assoziiert sind, könnte regelmäßige körperliche Aktivität einen wichtigen präventiven Ansatz zur Reduktion stressbedingter Gesundheitsrisiken darstellen.
Wie komplex Krankheitsverläufe sein können, zeigt eine Kohortenstudie zu Long‑COVID bei Kindern und Jugendlichen. In der Untersuchung mit 74 Betroffenen identifizierte ein internationales Team mehrere biologische Subgruppen, die sich unter anderem in Immunaktivität und Stoffwechsel unterscheiden. Nur ein kleiner Anteil der SARS‑CoV‑2‑Infektionen führt zwar zu Long‑COVID, das Krankheitsbild umfasst jedoch mehr als 200 mögliche Symptome. Bei rund 20 Prozent persistieren die Beschwerden länger als ein Jahr. Die Forschenden sehen in den unterschiedlichen immun‑metabolischen Mustern potenzielle Biomarker und Ansatzpunkte für zukünftig individuell angepasste Therapien, statt pauschaler immunsuppressiver Strategien.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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