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Liebe Leserinnen und Leser,
lassen sich mit der Videolaryngoskopie bessere Ergebnisse erzielen als mit herkömmlichen Laryngoskopen? Anhand der Ergebnisse der kürzlich in „JAMA Network Open“ publizierten, randomisierten klinischen Studie COVALENT beantwortet deren Erstautor Dr. Benedikt Schmid (Universitätsklinik Würzburg) diese Frage eindeutig mit „Ja“. Die Videolaryngoskopie ermöglicht dieser zufolge nicht nur häufiger eine erfolgreiche Intubation bereits beim ersten Versuch, sondern verkürzt auch die Atemwegssicherung nach Fehlschlägen und reduziert kleinere Verletzungen. Nach Ansicht der Studienautoren sprechen die Ergebnisse dafür, die Videolaryngoskopie künftig als Standardverfahren im Operationssaal einzusetzen.
Vor der besorgniserregenden Zunahme von Antibiotikaresistenzen, die insbesondere Neugeborene und schwerkranke Kinder auf Intensivstationen gefährdet, warnen die Autoren einer Studie in „JAMA Pediatrics“. Demnach haben die Antibiotikaresistenzen bei unter 18-Jährigen zwischen 2004 und 2022 in jeder Weltregion zugenommen. Zur Vermeidung von Resistenzbildung spielt der rationale und verantwortungsvolle Einsatz von Antibiotika eine wesentliche Rolle. Global gesehen werden Antibiotika aber auch heutzutage noch nicht optimal eingesetzt, wie eine Studie in „The Lancet Public Health“ aufzeigt (siehe „Unsere Auswahl: Aktuelles aus Internationalen Journals“). Auch in Deutschland werden deren Ergebnissen zufolge zu viele speziellere Mittel mit höherem Risiko für Antibiotikaresistenzen (sogenannte „Watch“-Antibiotika) eingesetzt.
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