Ausgabe 13/2025

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Montag, 24. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser aus der Anästhesiologie und Intensivmedizin,

Patienten, die sich einer Herzkatheteruntersuchung unterziehen, müssen in der Regel mehrere Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben. Eine Studie aus Australien stellt diese gängige Praxis infrage. Die Ergebnisse der SCOFF-Studie deuten darauf hin, dass für Patienten, bei denen ein Herzkathetereingriff unter Analgosedierung vorgenommen wird, eine präoperative Nüchternheitsregelung möglicherweise nicht erforderlich ist. Sowohl in Bezug auf den primären Endpunkt (Aspirationspneumonie, Hypotonie, Hyperglykämie, Hypoglykämie) als auch mit Blick auf die Patientenzufriedenheit erwies sich der Verzicht auf die Regelung zur Nahrungskarenz im Vergleich zur Nüchternheit als vorteilhaft.

Besonders bei komplexen chirurgischen Eingriffen kann es im Nachgang zu – mitunter lebensbedrohlichen – Komplikationen kommen. Deren schnelle Erkennung und effektive Behandlung kann überlebenswichtig sein. Im Vorfeld ihrer Jahrestagung forderte die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie nun, dass die sogenannte Failure-to-Rescue-Rate im Qualitätsbericht von Krankenhäusern ausgewiesen werden sollte. Damit soll es Patientinnen und Patienten ermöglicht werden, ihre Krankenhauswahl auch an dieser Kennzahl auszurichten.

Lesen Sie weitere spannende Meldungen ihres Fachgebiets im heutigen Newsletter. Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Nüchtern ins Herzkatheterlabor?

Nüchtern ins Herzkatheterlabor?

Eine neue australische Studie zeigt, dass eine strikte Nüchternheit vor kardialen Prozeduren im Herzkatheterlabor unter leichter Sedierung überflüssig sein könnte. Der Verzicht auf eine lange Nahrungskarenz erwies sich nicht nur als sicher, sondern führte auch zu einer höheren Patientenzufriedenheit.

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Chirurgen fordern, Failure-to-Rescue-Rate im Qualitätsbericht der Kliniken auszuweisen

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) spricht sich im Vorfeld ihres Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2025) unter dem Motto „Sichere Chirurgie für alle“ dafür aus, dass Krankenhäuser zur Erhöhung der Transparenz die Failure-to-Rescue-Rate auch in ihren Qualitätsberichten ausweisen.

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Neue Regelung zu Narkosegasen schafft mehr Klarheit für schwangere Anästhesistinnen

Neue Regelung zu Narkosegasen schafft mehr Klarheit für schwangere Anästhesistinnen

Zum Schutz schwangerer Ärztinnen wurde jüngst eine Regelung zur Gefährdungsbeurteilung von Narkosegasen verabschiedet.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Entscheidungen über den Abbruch oder die Verweigerung lebenserhaltender Therapien bei Patienten mit und ohne akute Hirnverletzung: eine Sekundäranalyse zweier prospektiver Kohortenstudien.
Lancet Respir Med 2025 Mar 17:S2213-2600(24)00404-1

Inhalative Sedierung bei akutem Atemnotsyndrom: Die randomisierte klinische Studie SESAR.
JAMA 18.03.2025

Optimale Vasopressin-Initiation bei septischem Schock: Die OVISS Reinforcement Learning Study.
JAMA 18.03.2025

 
 

Neues Zentrum für IntensivMedizin München (ZIMM)

Am LMU Klinikum München hat das Zentrum für IntensivMedizin München (ZIMM-LMU) unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Zwißler sowie der Koordination von PD Dr. Ines Schroeder und PD Dr. Stephanie Stecher die operative Arbeit aufgenommen – als eines der ersten seiner Art in Deutschland.

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Wiederbelebung: Schneller Start wichtiger als professionelle Umsetzung

Wiederbelebung: Schneller Start wichtiger als professionelle Umsetzung

Eine jüngst präsentierte Studie aus Italien zeigt: Bei einem Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses ist ein schneller Start der Herz-Lungen-Wiederbelebung entscheidend für das Überleben und das Outcome der Betroffenen – und nicht die Person, die sie durchführt.

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KURZMELDUNGEN:

Die NRW-Landesregierung will, dass sich Krankenhäuser stärker spezialisieren. Doch viele Kliniken wehren sich dagegen, manche Leistungen nicht mehr anbieten zu können ‒ nun erstmals mit Erfolg.
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Die Verbände ABDA, DKG, KBV und KZBV haben eine Allianz für ein „starkes, resilientes Gesundheitssystem“ geschlossen. In einem Positionspapier beschreiben sie „die Vision eines leistungsfähigen Gesundheitssystems als Basis einer demokratischen Gesellschaft und damit zugleich auch des sozialen Friedens“.
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Rund 280.000 Menschen haben seit dem Start des zentralen Organspenderegisters vor einem Jahr Erklärungen zu ihrer generellen Spendebereitschaft darin festgehalten.
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TERMINE:

65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.
09.–12. April 2025
Leipzig

91. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
23.–26. April 2025
Mannhei

Leipzig Perioperative TEE Masterclass
12.–14. 
Mai 2025
Leipzig

 
 

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