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Liebe Leserinnen und Leser,
eine in „Neuron“ veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisse zur Rolle peripherer Nerven im Melanom-Mikromilieu. Forschende aus den USA konnten in Mausmodellen zeigen, dass sympathische Nervenfasern innerhalb von Melanomen das Tumorwachstum verlangsamen können. Verantwortlich dafür scheint eine alpha-adrenerge Signalübertragung durch Noradrenalin zu sein, die die Zahl protumoraler, immunsuppressiver Makrophagen reduziert. Während sich sympathische Nerven als antitumoral erwiesen, zeigten nozizeptive Nerven in den Tumoren eher tumorfördernde Effekte.
Eine Arbeitsgruppe der University of California Riverside School of Medicine in den USA beschreibt in einer Studie bei Mäusen „Wächterzellen“ im Haarfollikelepithel. Diese erfassen als lokalisierte Gateway‑Strukturen Umweltantigene und Gram‑positive Bakterien und interagieren dabei möglicherweise eng mit kutanen Nervenendigungen. Die Befunde unterstützen die Vorstellung der Haut als hochdynamische sensorisch-immunologische Grenzfläche und könnten zukünftig das Verständnis von Hautinfektionen und die Entwicklung topischer Therapeutika verändern.
Weitere aktuelle Studienergebnisse finden Sie auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
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