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Liebe Leserinnen und Leser,
bei einigen Patienten mit Psoriasis und gutem Ansprechen auf moderne Biologika könnte eine Dosisreduktion eine mögliche Option sein. In der BeNeBio-Studie mit 244 Patienten blieb die Krankheitskontrolle bei rund 75 Prozent auch unter zwei Dritteln oder der Hälfte der Standarddosis stabil. Die Reduktion erfolgte durch verlängerte Injektionsintervalle unter ärztlicher Aufsicht und erwies sich über 18 Monate als ebenso wirksam wie die Standardtherapie. Neben potenziell geringeren Nebenwirkungen sprechen nach Ansicht der Autoren auch ökonomische und ökologische Aspekte für dieses Vorgehen.
Aktuelle Daten im „Journal of Clinical Oncology“ unterstreichen das Potenzial individualisierter Neoantigen-Vakzine zur Verstärkung der T‑Zell-vermittelten Tumorabwehr. So führte beim resezierten Hochrisiko-Melanom die personalisierte mRNA-Vakzine Intismeran in Kombination mit Pembrolizumab auch nach fünf Jahren zu verbesserten Ergebnissen. In der Studie reduzierte die Kombination das Risiko für Rezidiv oder Tod um 49 Prozent und erhöhte das Gesamtüberleben auf 92,2 Prozent gegenüber 71,3 Prozent unter der Monotherapie. Derzeit untersuchen die Forschenden, ob Intismeran in Kombination mit Pembrolizumab als Erstlinientherapie beim Melanom wirksam ist.
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