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ein internationales Forschungsteam hat detailliert herausgearbeitet, welche Bakterien in der Stall-Luft den Bauernhof-Effekt auslösen. In verschiedenen Proben aus europäischen Kohorten sowie Kuhställen identifizierten die Forschenden spezifische grampositive Bakterien wie Romboutsia timonensis und Glutamicibacter arilaitensis als zentrale Akteure. Deren Metaboliten interagieren mit bestimmten Rezeptoren auf menschlichen Atemwegszellen und scheinen überschießende Entzündungsreaktionen zu dämpfen. Damit liefern die Daten einzelne Glieder einer vermuteten Kausalkette, die für eine potenziell schützende Wirkung erforderlich sind.
Forschende aus Japan haben einen Test entwickelt, der nicht nur das Vorhandensein von allergenspezifischen Immunglobulin-E-Antikörpern misst, sondern deren tatsächliche Aktivität beurteilt. Entscheidend für eine allergische Reaktion ist, dass diese Antikörper auf Immunzellen gebunden und dort durch Allergene miteinander vernetzt werden. Die modifizierte Testmethode ermöglicht die Beurteilung der Allergen-induzierten Quervernetzung ohne den Einsatz lebender Zellen. Durch eine gezielte Entfernung störender Bestandteile aus dem Serum soll der Test zudem empfindlicher als bisherige Verfahren sein.
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