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Liebe Leserinnen und Leser,
neue Erkenntnisse zur Entstehung von diabetischen Neuropathien unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose von Diabetes. Eine Langzeitbeobachtung des Deutschen Diabetes-Zentrums und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung hat nämlich gezeigt, dass Nervenschäden oftmals schon vor der Diagnose entstehen. Eine gute Einstellung des Blutzuckers kann den bereits entstandenen Schaden zwar nicht wieder umkehren, ein Fortschreiten der Nervenschädigung jedoch durchaus verlangsamen.
Eine entsprechende Früherkennung könnte durch die Verwendung elektronischer Patientenakten ermöglicht werden. Eine Studie unter der Leitung von Dr. Tainayah Thomas an der Stanford University (USA) hat bestätigt, dass sich ungesunde Lebensweisen und somit auch das Diabetesrisiko in Familien beziehungsweise Haushalten clustert. Die Ergebnisse wurden im Voraus des diesjährigen EASD-Kongresses (15. – 19. September, Wien) berichtet und legen nahe, dass es sich bei Erwachsenen mit Prädiabetes lohnt, auch die Haushaltsmitglieder genauer unter die Lupe zu nehmen.
Eine buchstäbliche Erleuchtung hatten derweil Forschende unter Beteiligung des Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie in Berlin: Sie entwickelten neuartige fluoreszierende Marker, mit denen sich die spezifischen Zielzellen des dualen Agonisten Tirzepatid in Mäusen sichtbar machen lassen.
Dieser Newsletter verrät Ihnen außerdem, was es mit Exosomen und Zilien bei Übergewicht auf sich hat.
Eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
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