Ausgabe 20/2026

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-kom-onko
 
 

Mittwoch, 13. Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Heißhunger-Attacken bringen so manchen regelmäßig in Schwierigkeiten. Gegessen wird dann, was gerade da ist – gesund oder nicht. Oder, sofern erreichbar, eben das, worauf man am meisten Lust hat. Auch dabei fällt die Wahl meist nicht auf einen gesundheitsförderlichen Snack, sondern auf besonders Süßes, Salziges oder Fettiges. Um solche Heißhunger-Attacken zu vermeiden, schwören viele auf mehrere über den Tag verteilte kleine Mahlzeiten und darauf, den Blutzuckerspiegel auf einem einigermaßen gleichen Pegel zu halten.

Keine gute Idee, urteilt nun die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten unter Verweis auf eine aktuelle Studie. In dieser haben die Autoren den hepatischen Glykogen-Stoffwechsel als zirkadianen regulierenden Faktor der Proteinsekretion identifiziert. In der Studie ging bei Probanden, die über den Tag verteilt regelmäßig kleine Zwischenmahlzeiten oder Snacks zu sich nahmen, die physiologische Rhythmik der Leberfunktion verloren – nicht so hingegen bei Einhaltung fest eingeplanter größerer Mahlzeiten.

Auf hormoneller Ebene ist das Hormon Glukagon für den Abbau von Glykogen in der Leber zuständig. Wissenschaftler des Deutschen Diabetes-Zentrums haben nun ermittelt, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes bereits innerhalb des ersten Jahres nach der Diagnose postprandial rund 75 Prozent höhere Glukagonspiegel aufweisen als Personen ohne die Erkrankung. Dieser Anstieg ist offenbar eng mit dem Fettgehalt der Leber verknüpft – und nicht, wie bislang oft angenommen, mit Insulinresistenz oder bestimmten Stoffwechselprodukten im Blut. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen laut den Forschenden, dass Typ-2-Diabetes nicht ausschließlich unter dem Aspekt der Insulinwirkung betrachtet werden sollte, sondern dass die Leber und die Regulation von Glukagon eine besondere Rolle im Stoffwechsel spielen.

Lesen Sie mehr dazu und weitere Nachrichten aus der Gastroenterologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Feste Routine statt Zwischenmahlzeiten: Ständiges Essen bringt zirkadianen Rhythmus der Leber aus dem Takt

Feste Routine statt Zwischenmahlzeiten: Ständiges Essen bringt zirkadianen Rhythmus der Leber aus dem Takt

Lange hielt sich die Empfehlung, besser mehrere kleine Mahlzeiten anstatt drei großer einzuplanen. Aktuelle Studienergebnisse sprechen nun dafür, zugunsten der Gesundheit der Leber auf Zwischenmahlzeiten weitestgehend zu verzichten.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 
    Advertorial    
 
 

WEZENLA® (Ustekinumab) Fertigpen: Bis zu 30 Tage haltbar1

WEZENLA® (Ustekinumab) wird im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C gelagert und ist bei Bedarf auch ohne Kühlung bis zu 30 Tage haltbar.*,1 WEZENLA® ist latex- und citratfrei und in den gleichen Dosierungen und Darbietungen verfügbar wie das Referenzprodukt1,2 – für eine vertraute Handhabung bei flexibler Lagerung.

Referenzen

260218_Wezenla_3029_Assets_200x250px_01_jm
 
 
 

Nicht nur Insulin ist entscheidend: Frühe Glukagonerhöhung bei Typ-2-Diabetes hängt mit Fettlebererkrankung zusammen

Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass auch das Hormon Glukagon schon früh erhöht ist. Diese Erhöhung steht mit einer Stoffwechseldysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) in Zusammenhang.

Lesen Sie hier weiter ...
 
Advertorial

MASH: lebergerichtete Therapie ist kein
Wunschdenken mehr

Rezdiffra® ist die erste und einzige lebergerichtete MASH-Therapie bei mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose. Lesen Sie mehr über die überzeugende Wirksamkeit und das gute Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil dieser zielgerichteten Therapie.1

1. Fachinformation Rezdiffra®, Stand August 2025. | DE-PP-RES-00105 02/26

230929_ENHERTU_Logo_HG_200x250px
 
 
Mikrobiom: Evolutionäre Prozesse formen Bakterienpopulationen im menschlichen Darm

Mikrobiom: Evolutionäre Prozesse formen Bakterienpopulationen im menschlichen Darm

Neben Ernährung und Medikamenten kann auch die Übertragung zwischen Menschen eine wichtige Rolle beim Darmmikrobiom spielen.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
Advertorial

Remsima™ IV Konzentrat – ohne Rekonstitution
bei MC und CU

Als EU-weit erstes Infliximab-IV-Konzentrat ohne Rekonstitution überzeugt Remsima™ IV Konzentrat bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa durch verkürzte Zubereitungszeit und einfache Handhabung. Es ergänzt Remsima™ SC und das Remsima™ Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Flexible Dosierung (100 und 350 mg) reduziert den Flaschenbedarf pro Infusion spürbar.

Pflichttext

RZ_Remsima Banner_200x250px
 

Bauchraum-Makrophagen beschleunigen die Reparatur von Hautwunden

Immunzellen im Bauchraum können die Heilung von Hautwunden beschleunigen. Die Erkenntnisse einer internationalen Arbeitsgruppe eröffnen neue Möglichkeiten zur Behandlung von Wundheilungsstörungen nach Operationen.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 

Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Wirksamkeit eines sich selbst zusammensetzenden Peptids bei der Reduzierung von Blutungen nach endoskopischer Submukosadissektion im Kolon und Rektum.
Gastrointest Endosc 2026;103(4):747–759.e2.

Computergestützte Diagnose hat in einer großen pragmatischen multizentrischen randomisierten Studie keinen Effekt auf die Adenomdetektion während Koloskopie.
Am J Gastroenterol 2026;121(4):881–889.
 
Prognostische Bedeutung von leichtem Aszites bei Patienten mit Leberzirrhose.
Hepatology 2026;83(4):827–837.
 
 
 
 
Pankreaskarzinom: Eine mögliche neue Strategie zur Überwindung der Immuntherapieresistenz

Pankreaskarzinom: Eine mögliche neue Strategie zur Überwindung der Immuntherapieresistenz

Zelluläre und Immuntherapien funktionieren derzeit bei Bauchspeicheldrüsenkrebs leider nicht oder nur unzureichend. Nun zeigen neue Forschungsergebnisse, dass dies unter anderem an einem speziellen Botenstoff liegt.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

KURZMELDUNGEN:

In der PREVENT-Studie soll untersucht werden, wie häufig Blutstrominfektionen durch Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) auftreten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Weiterlesen ...

Laut einer großen US-amerikanischen Studie haben unverheiratete Erwachsene ein deutlich höheres Krebsrisiko als Verheiratete. Das erhöhte Risiko betrifft nahezu alle wichtigen Krebsarten und ist besonders ausgeprägt bei vermeidbaren Krebsarten.
Weiterlesen ...

Laut einer Studie der Technischen Universität Berlin neigen ChatGPT-Modelle bei Gesundheitsfragen zu übervorsichtigen Empfehlungen. Für die gezielte Patientensteuerung im Gesundheitssystem reicht das aktuell nicht aus.
Weiterlesen ...

TERMINE:

Hamburger Pankreasforum 2026
27. Mai 2026
Hamburg

DGVS & DGAV Leitlinien Akademie 2026
28.–29. Mai 2026
Berlin

American Society of Clinical Oncology Annual Meeting 2026
29. Mai – 2. Juni 2026
Chicago (USA)

Gastro – UP TO DATE Oldenburg
29.–30. Mai 2026
Oldenburg

 
 

„KOMPAKT GASTROENTEROLOGIE“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected]. Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926
Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen