|
Liebe Leserinnen und Leser,
für das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) sind verschiedene Risikofaktoren bekannt oder werden diskutiert. Dazu gehören modifizierbare Faktoren – wie Rauchen, Alkoholmissbrauch, Ernährung und Adipositas – und Vorerkrankungen (chronische Pankreatitis und Diabetes), aber auch nicht modifizierbare (höheres Alter) und genetische Faktoren. US-amerikanische Forschende haben nun eine weitere Assoziation untersucht.
Die Forschenden erhoben auf der Grundlage von Daten der Veterans Health Administration laut eigenen Angaben erstmals den Zusammenhang zwischen dem PDAC und sozioökonomischen Faktoren, die sich aus dem Wohnumfeld Betroffener herauslesen lassen. Festgestellt wurde dabei unerwarteterweise ein leicht erhöhtes Risiko in besser gestellten Gegenden. Der Effekt blieb nach Adjustierung bestehen, war aber im Vergleich zu klassischen persönlichen Risikofaktoren wie Rauchen oder Alkoholkonsum insgesamt gering. Wie die Studienautoren sich ihre überraschende Entdeckung erklären, können Sie in unserem ersten Beitrag lesen.
Vom Bauchspeicheldrüsen- zum Darmkrebs mit Metastasierung in die Leber: Autoren einer anderen neuen Studie haben zeigen können, dass eine steatotische Lebererkrankung die Entstehung besonders aggressiver Lebermetastasen bei Darmkrebs fördern kann. Als zugrunde liegenden Mechanismus beschreiben die Wissenschaftler eine durch Fettablagerungen ausgelöste Umprogrammierung des Tumorstoffwechsels.
Außerdem erfahren Sie in unserem Newsletter in dieser Woche Neues zu Hepatitis-E-Viren, zur hypoxischen Leberschädigung als prognostischem Marker bei Intensivpatienten mit Akutem Atemnotsyndrom und zur Wirkung von Austernextrakt auf Darmentzündungen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
|