Ausgabe 42/2025

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Mittwoch, 15. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Mikroplastik fällt an vielen Stellen an und ist buchstäblich überall: ob beabsichtigt in Kosmetika und Textilien oder ungewollt im Meer, in der Luft oder in Gemüse. Unter anderem über Lebensmittel kann es bis in den menschlichen Darm vordringen und dort zu Veränderungen des Mikrobioms führen, wie Forschende gerade anlässlich der United European Gastroenterology Week (UEGW) in Berlin berichtet haben.

Die internationale Arbeitsgruppe hatte Mikrobiomkulturen mit unterschiedlichen Arten von Mikroplastik in Kontakt gebracht und anschließend Veränderungen hinsichtlich der bakteriellen Zusammensetzung festgestellt. Besorgniserregend dabei: Einige der veränderten Muster ließen sie an solche denken, die bereits mit bestimmten Erkrankungen in Verbindung gebracht worden sind. Welche das sind, erfahren Sie im ersten Beitrag unseres Newsletters.

Ebenfalls ein Thema bei der UEGW waren der Zusammenhang zwischen süßen Getränken und der mit einer Stoffwechseldysfunktion assoziierten steatotischen Leberkrankung (MASLD). Dies ist im Grunde nicht neu, doch berichteten Wissenschaftler in Berlin, dass nicht nur der regelmäßige Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken mit der MASLD assoziiert ist. Sie beobachteten in einer Analyse von Daten aus der UK Biobank auch eine Verbindung mit Getränken, die künstliche Süßstoffe enthielten. Das Fazit der Forschenden: Künstlich gesüßte Getränke sind nicht so harmlos wie gemeinhin angenommen.  

Mehr dazu und weitere Nachrichten aus der Gastroenterologie – wie beispielsweise Meinungen zu der Transplantation einer Schweineleber in einen lebenden Menschen, über die kürzlich in einer Studie berichtet wurde – finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
UEGW 2025: Mikroplastik verändert Darmmikrobiom – erste Studie an menschlichen Proben

UEGW 2025: Mikroplastik verändert Darmmikrobiom – erste Studie an menschlichen Proben

Neue Forschungsergebnisse, die kürzlich auf der United European Gastroenterology Week (UEGW) präsentiert wurden, zeigen, dass in den Körper eindringendes Mikroplastik das menschliche Darmmikrobiom verändern kann.

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Lecture beim ENDOCLUBNORD:
Diagnose und Therapie der EoE

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) wird oft erst spät erkannt – unspezifische Symptome und adaptive Essgewohnheiten der Betroffenen erschweren die frühzeitige Diagnose. Wie die EoE zuverlässig diagnostiziert und leitliniengerecht behandelt werden kann, demonstriert PD Dr. von Arnim am Beispiel eines Patientenfalls auf dem ENDOCLUBNORD am 8. November 2025 in Hamburg.

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UEGW 2025: Forschende sehen erhöhtes Risiko für Lebererkrankung durch süße Getränke

Nicht nur zuckerhaltige Getränke, sondern auch zuckerarme oder Getränke, die künstliche Süßstoffe enthalten, sind signifikant mit einem höheren Risiko für die Entwicklung einer Fettlebererkrankung assoziiert. Das bestätigt eine neue Untersuchung.

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Zeitgemäß therapieren mit Vectibix®
beim 1L# RAS-wt# mCRC#,1

Mit Vectibix® (Panitumumab)1 konnte in ausgewählten Subgruppen ein medianes mOS# von 40 Monaten gezeigt werden.2-6 In der PARADIGM Studie ergab sich unter Vectibix® ein verlängertes OS# ggü. Bevacizumab mit Standardchemotherapie bei triple-selektierten mCRC# Patient:innen.3

Referenzen

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Transplantation von Schweineleber in lebenden Menschen: Bislang nur „Proof-of-Concept“

Transplantation von Schweineleber in lebenden Menschen: Bislang nur „Proof-of-Concept“

Die Zahl der Spender reicht bei weitem nicht aus, um den Bedarf an Organtransplantaten zu decken. Die Xenotransplantation wird als mögliche Lösung für die Organknappheit untersucht. Im Falle von Lebern ist das aber noch ein weiter Weg, wie Experten meinen.

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MASH: lebergerichtete Therapie ist kein Wunschdenken mehr

Rezdiffra® ist die erste und einzige zugelassene Therapie bei MASH mit mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose.*, 1   Erfahren Sie mehr über die überzeugende Wirksamkeit und das gute Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil dieser lebergerichteten Therapie.2

Fachinformation | Referenzen

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Azidose fördert Überleben und Wachstum von Krebszellen

Mangelnde Durchblutung und gesteigerte Stoffwechselaktivität sorgen in Tumoren häufig für unwirtliche Bedingungen: Typisch sind ein Mangel an Sauerstoff sowie Glukose und anderen Nährstoffen, die Anreicherung teils schädlicher Stoffwechselprodukte und eine Ansäuerung des Tumormilieus. Experten sprechen von einer Azidose.

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HEPCLUDEX® – zur Behandlung einer chronischen HDV-Infektion

Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab einem Alter von
3 Jahren und mit einem Körpergewicht von mindestens 10 kg mit kompensierter Lebererkrankung, die im Plasma (oder Serum) positiv auf Hepatitis-Delta-Virus (HDV)-RNA getestet wurden.

Pflichttext HEPCLUDEX®

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Unbehandelte Depressionen verschlechtern chirurgische Ergebnisse bei Krebspatienten

Unbehandelte Depressionen verschlechtern chirurgische Ergebnisse bei Krebspatienten

Es ist bekannt, dass Depressionen mit gesundheitlichen Problemen verbunden sind – von Schlafstörungen bis hin zu einem erhöhten Krebsrisiko. Neue Studiendaten zeigen nun, dass Depressionen auch die postoperative Erholung und die Behandlungskosten beeinflussen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Imbissbehälter als Nano- und Mikroplastik-Reservoirs: Darmdysbiose bei Studierenden durch Ernährungsgewohnheiten
Environ Pollut 2025;384:126985.

Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken und mit Stoffwechseldysfunktion assoziierte steatotische Leberkrankung: ein Analyse nach Getränkearten unter Verwendung des Korea National Health and Nutrition Examination Survey
Epidemiol Health 2025:47:e2025038.

Therapeutischer Plasmaaustausch bei Patienten mit akutem Leberversagen. Eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie
J Clin Exp Hepatol 2026;16(1):103178.

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Das Bundeskabinett hat eine Anpassung der Krankenhausreform beschlossen. Bei den grundsätzlichen Zielen soll es bleiben. Dennoch sollen für Kliniken erweiterte Ausnahmen und Kooperationsmöglichkeiten geschaffen werden, die den Ländern mehr Flexibilität bei der Krankenhausplanung ermöglichten.
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In der vergangenen Woche ist das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Gesundheit eröffnet worden: Es soll in Zukunft die zentrale Infrastruktur für eine sichere Bereitstellung und Nutzung von Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken im Gesundheitswesen bilden.
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Ein Forschungsteam aus Essen hat nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass ein neues Medikament bei Patienten mit dem seltenen Bardet-Biedl-Syndrom (BBS) nicht nur Körpergewicht reduzieren, sondern auch die Gesundheit von Leber und Nieren deutlich verbessern kann.
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TERMINE:

ERCP-Grundkurs Böblingen
6. - 7. November 2025
Böblingen

The Liver Meeting
7. - 11. November 2025
Washington, DC, USA

Endoskopie Workshop EVK Düsseldorf 2025
12. November 2025
Düsseldorf

 
 

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