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Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Woche widmen wir uns unter anderem noch einmal dem Thema „Therapieresistenz von Darmkrebs“. Schon in der vergangenen Woche hatten wir über neue Erkenntnisse zu den Gründen dieser Resistenz berichtet. Im Mittelpunkt einer aktuellen Untersuchung dazu hatten Lgr5-positive Stammzellen gestanden und die Erkenntnis, dass sich Darmkrebs aus ausgereiften Darmzellen entwickeln kann, die sich in Stammzellen zurückverwandeln. Diese verfügen dann offenbar über bessere Überlebensmechanismen.
Einem, wie die Autoren einer anderen neuen Studie glauben, wesentlichen Treiber der Resistenz gegen eine Chemotherapie mit 5-Fluorouracil bei Darmkrebs ist man nun ebenfalls auf der Spur. Forschende beobachteten im Labor bei vorliegender Therapieresistenz von Darmkrebszellen eine erhöhte Aktivität des Proteins EHMT2, das an der Regulierung der Genexpression durch epigenetische Mechanismen beteiligt ist. Wurde es gehemmt, waren die Zellen wieder für eine Behandlung mit 5-Fluorouracil anfällig. Die Forschenden sehen darin einen vielversprechenden Ansatz, um bestehende Therapien durch Überwindung der Resistenz wieder wirksamer zu machen.
Auch zur Stoffwechseldysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) gibt es neue Erkenntnisse. Sie wird bisher vor allem mit dem Lebensstil im Erwachsenenalter in Verbindung gebracht, aber auch mit einer genetischen Veranlagung. Eine neue Längsschnittstudie aus Finnland scheint nun zu zeigen, dass die kardiometabolische Gesundheit der Mutter in der pränatalen Phase maßgeblich zur Entwicklung von MASLD bei den Nachkommen beitragen könnte. Die Ergebnisse der Studie betonen außerdem die Rolle, die Ernährungsfaktoren bei der Entstehung der MASLD spielen.
Mehr zu diesen und anderen Themen können Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal erfahren. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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