Ausgabe 27/2025

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Donnerstag, 03. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

Nitrat ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die zunehmend in anorganischen Düngemitteln und durch Abfluss im Grundwasser vorkommt. Eine neue Studie des Moines University College of Health Sciences, USA, hat die Auswirkungen einer pränatalen Nitratbelastung untersucht. Das Ergebnis: Selbst niedrige Werte sind mit einem erhöhten Risiko für Frühgeburten und untergewichtige Neugeborene verbunden. „Unsere Arbeit untermauert die Evidenzbasis dafür, dass der derzeitige Grenzwert (>10 mg/l) möglicherweise nicht ausreicht, um die Übertragung von Nitrat im Wasser während des ersten Schwangerschaftstrimesters in der Gebärmutter zu verhindern“, kommentiert Erstautor Jason Semprini.

Eine weitere aktuelle Studie hat sich mit Schwangerschaften durch In-vitro-Fertilisation beschäftigt. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Alter des Vaters eine entscheidende Rolle für den Reproduktionserfolg spielt. „Bei der Verwendung von Eizellen junger, gesunder Spenderinnen und dem Transfer nur eines einzigen, qualitativ hochwertigen Embryos haben wir bei Männern über 45 Jahren schlechtere Ergebnisse beobachtet“, kommentierte die Embryologin Dr. Maria Cristina Guglielmo auf der 41. Tagung der European Society of Human Reproduction and Embryology die Studie.

Das könnte Sie auch interessieren: Bis heute weiß man nur wenig darüber, wie Milch in der Brust überhaupt entsteht. Wissenschaftler der ETH Zürich, Schweiz, wollten das aufklären und haben im Labor winzige Nachbildungen von milchbildendem Brustgewebe entwickelt. Das Modell soll helfen, die Prozesse der Milchbildung besser zu verstehen.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Nitrat im Trinkwasser kann zu Frühgeburten führen

Nitrat im Trinkwasser kann zu Frühgeburten führen

Eine US-Studie hat Geburtsdaten aus Iowa über einen Zeitraum von 18 Jahren zusammen mit Daten zur Wasserqualität auf Bezirksebene untersucht, um die Auswirkungen einer pränatalen Nitratbelastung zu untersuchen.

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Das 2-Phasen-Konzept von Velnatal® unterstützt Frauen mit einer abgestimmten Mikronährstoffzufuhr ab Babyplanung bis zur Stillzeit. Velnatal® 1 Babyplanung liefert u.a. 600 µg Folat (Folsäure + Quatrefolic®*) und DHA. Velnatal® 2 Schwangerschaft + Stillzeit ergänzt gezielt um hochwertige Omega-3-Fettsäuren – zur Unterstützung der fetalen Entwicklung und der mütterlichen Gesundheit.

Referenzen

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ESHRE 41st Annual Meeting: Höheres Alter des Vaters mit höherem Fehlgeburtsrisiko verbunden

Eine aktuelle Studie, zeigt, dass IVF-Zyklen mit männlichen Partnern über 45 Jahren ein deutlich erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und niedrigere Lebendgeburtenraten aufweisen – selbst wenn Eizellen junger Spenderinnen verwendet werden.

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Künstliches Brustgewebe soll Prozesse der Milchbildung besser aufzeigen

Künstliches Brustgewebe soll Prozesse der Milchbildung besser aufzeigen

Forschende der ETH Zürich, Schweiz, haben ein menschliches Modell von milchbildendem Brustgewebe entwickelt. Das Modell soll helfen, die Prozesse der Milchbildung besser zu verstehen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Aufbau einer gonadalen Nische auf Basis menschlicher pluripotenter Stammzellen: Verbesserung von In-vitro-Systemen durch In-vivo-Erkenntnisse.
Hum Reprod Update 28.06.2025.

Referenzbereiche für Leberfunktionstests in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung mütterlicher Merkmale.
AJOG 01.07.2025.

Nabelschnurblutspiegel von Insulin-ähnlichem Wachstumsfaktor-1 und Insulin-ähnlichem Wachstumsfaktor-bindendem Protein-3 korrelieren mit der perinatalen Gehirnentwicklung bei fetalen angeborenen Herzfehlern.
Ultrasound Obstet Gynecol 28.06.2025.

Untersuchung des positiven und negativen Körperbildes und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Frauen mit Endometriose: eine latente Profilanalyse.
Hum Reprod 01.07.2025.

 
 

Sepsis bei Frühgeborenen: Neue Biomarker im Nabelschnurblut identifiziert

US-Forscher haben mehrere Proteine ​​im Nabelschnurblut von Frühgeborenen identifiziert, die eine akute systemische Entzündung als Immunreaktion auf eine Infektion signalisieren können.

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Wenn Tumore invasiv werden: Neue Erkenntnisse zu Eierstockkrebs

Wenn Tumore invasiv werden: Neue Erkenntnisse zu Eierstockkrebs

Ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Matthias Mann vom MPI für Biochemie in Martinsried und Prof. Ernst Lengyel von der University of Chicago, USA, hat gezeigt, wie gutartige Eierstocktumoren zu invasivem und metastasierendem Krebs fortschreiten.

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PANORAMA:

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und die Krankenkasse Barmer haben praktische Empfehlungen für Unternehmen zur Gesundheitsförderung von Mitarbeiterinnen in den Wechseljahren veröffentlicht.
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Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat den Ultraschall und die Magnetresonanztomographie zur Brustkrebs-Früherkennung mit „unklar“ bewertet.
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Die Gynäkologie am St. Josefskrankenhaus in Heidelberg hat eine neue leitende Oberärztin bekommen: Dr. Ratiba Ritter.
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TERMINE:

Best of ASCO Annual Meeting
11. - 12. Juli 2025
Minneapolis, USA

Forum Frauengesundheit Tübingen
12. Juli 2025
Tübingen

Senologie 2025 – Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie (ÖGS)
11. - 13. September 2025
Salzburg, Österreich

28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie
8. Oktober 2025
Rostock

 
 

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