Ausgabe 06/2026

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Donnerstag, 05. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

eine KI-gestützte Mammographie kann die Rate der Intervallkarzinome in den Jahren nach einer Brustkrebsvorsorgeuntersuchung um zwölf Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in der Fachzeitschrift „The Lancet“. Die Studie ergab zudem eine Steigerung der Krebs-Detektionsrate um 29 Prozent ohne Anstieg falsch-positiver Befunde. Die Ergebnisse unterstreichen laut den Autoren das Potenzial Künstlicher Intelligenz, die Früherkennung zu optimieren, und die Möglichkeit, die Arbeitsbelastung von Radiologen zu verringern.

Nach der Menopause haben viele Frauen mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Eine neue retrospektive Studie der Mayo Clinic (USA) ergab: Unter Tirzepatid mit gleichzeitiger Hormonersatztherapie könnten diese Frauen bis zu 35 Prozent mehr Gewicht verlieren als ohne Hormontherapie. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf mögliche synergistische Effekte von Östrogen und GLP-1-basierten Medikamenten und könnten die personalisierte Adipositas-Therapie verbessern.

Lesen Sie auch: Bei der pathologischen Bewertung von Blasenbiopsien bei interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom stellte eine aktuelle US-Studie aus der Fachzeitschrift „International Urogynecology Journal“ erhebliche Inkonsistenzen fest. Unter anderem führten unterschiedliche Färbemethoden sowie Zählweisen zu signifikant variierenden Mastzellzahlen. Das unterstreicht laut den Forschern den dringenden Bedarf an standardisierten histopathologischen Kriterien für eine verlässliche Diagnostik.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Brustkrebs-Screening: KI-gestützte Mammographie führt zu weniger aggressiven und fortgeschrittenen Fällen

Brustkrebs-Screening: KI-gestützte Mammographie führt zu weniger aggressiven und fortgeschrittenen Fällen

Eine mit Künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Mammographie kann laut einer neuen „Lancet“-Studie mehr Krebserkrankungen im Rahmen des Screenings identifizieren und die Rate von Intervallkarzinomen in den Folgejahren um zwölf Prozent senken.

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E-Learning: Leitfaden zur Aufklärung über VEOZA™

Kennen Sie folgende Situation? Silke (fiktiv) leidet unter ihren moderaten vasomotorischen Symptomen (VMS), lehnt eine Hormonersatztherapie aber aus Angst vor Brustkrebs ab ‒ diese Sprechstunde verspricht anstrengend und zeitraubend zu werden. Für Silke käme VEOZA als hormonfreie VMS-Therapie* in Frage. Machen Sie es sich leichter und lassen sich im E-Learning inspirieren für ein Aufklärungsgespräch mit Ihren Patientinnen!

Fachinformation | Referenzen & Hinweise
MAT-DE-VEO-2025-00286 | Erstellt: Oktober 2025

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Menopause: Höherer Gewichtsverlust durch Tirzepatid bei zeitgleicher Hormontherapie

Viele Frauen haben nach der Menopause mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Neue Daten lassen vermuten, dass Tirzepatid in Kombination mit einer Hormontherapie zu deutlich größeren Gewichtsverlusten führen könnte als ohne Hormontherapie.

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JEMPERLI (Dostarlimab) in der 1L beim
Endometriumkarzinom

JEMPERLI + Carboplatin-Paclitaxel ist zugelassen für alle Patientinnen mit primär fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom (EC), für die eine systemische Therapie infrage kommt.1

Pflichtangaben

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Mastzellen bei Interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom: Hohe Inkonsistenz bei pathologischen Berichten

Mastzellen bei Interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom: Hohe Inkonsistenz bei pathologischen Berichten

Laut einer aktuellen US-Studie fehlt es bei der histologischen Befundung von Blasenbiopsien bei Patienten mit Interstitieller Zystitis/Blasenschmerzsyndrom (IC/BPS) an Standardisierung.

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„Mach’s zu deinen Wechseljahren“ – eine neue Initiative

Rund neun Millionen Frauen in Deutschland sind aktuell in den Wechseljahren – und doch wird das Thema oft tabuisiert. Mit der Kampagne „Mach’s zu deinen Wechseljahren“ setzt Besins ein Zeichen für mehr Offenheit und Aufklärung rund um diese Lebensphase. Ziel der Initiative ist es, Frauen zu informieren, Hemmschwellen abzubauen und einen selbstbestimmten Umgang mit den Wechseljahren zu unterstützen.

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Harnwegsinfektionen: schneller diagnostizieren, gezielter behandeln

Schnell, präzise und kostengünstig: Ein neues Metagenom-basiertes Diagnostikverfahren für Harnwegsinfektionen kann verursachende Erreger und wirksame Antibiotika innerhalb von vier Stunden bestimmen – und womöglich den Einsatz von Breitband-Antibiotika reduzieren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Adjuvante Therapie basierend auf dem molekularen Profil für Frauen mit Endometriumkarzinom mit hohem bis mittlerem Risiko (PORTEC-4a).
JAMA Oncol, Volume 27, Issue 1, p23-35, January 2026

Trends bei der antenatalen Kortikosteroidtherapie bei späten Zwillings- und Drillingsfrühgeburten in den USA nach der ALPS-Studie.
AJOG 30.01.2026

Unterschiede bei angeborenen Anomalien zwischen nicht assistierter Empfängnis und In-vitro-Fertilisation bei dichorialen-diamniotischen Zwillingsschwangerschaften.
Fertil Steril 30.01.2026

Zeitliche Trends und Ursachen für Unterschiede in der Diagnose von Gebärmutterhalskrebs im Spätstadium in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
IJGC 28.01.2026

 
 
 
Altersstandardisierte Krebsmortalität in Deutschland sinkt

Altersstandardisierte Krebsmortalität in Deutschland sinkt

Das Statistische Bundesamt vergleicht die Situation bei Krebs mit der vor 20 Jahren − und sieht viele positive Trends. Doch Krebs bleibt zweithäufigste Todesursache − vor allem wegen eines Krebstyps.

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PANORAMA:

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert einen wissenschaftlichen Verbund mit dem Ziel, Zyklus-Apps zur Bestimmung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage einer Frau durch die Berücksichtigung biologischer Marker deutlich zuverlässiger zu machen.
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Das Bonner Forschungsprojekt FemScreen-CT zur Vorsorgeuntersuchung einer Chlamydien-Infektion soll die Früherkennung verbessern.
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Die Frühwarnzeichen eines Schlaganfalls werden bei Schwangeren und Postpartalen allzu oft übersehen. Die American Heart Association erarbeitete konsensbasierte Vorschläge für Diagnostik und Therapie.
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TERMINE:

4. Hanseatische GynOnkoTage 2026
20. März 2026 - 21. März 2026
Güstrow

AGO Zertifizierungskurs Gynäko-Onkologie
27. März 2026 - 28. März 2026
Berlin

XXXIV. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie der OEGGG
15. April 2026 - 18. April 2026
Salzburg, Österreich

68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft
11. Juni 2026 - 13. Juni 2026
Berlin

 
 

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