Ausgabe 45/2025

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Donnerstag, 06. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

auf der Basis klinischer Daten haben Forscher des Karolinska Institutet (Schweden) vier Subtypen des Polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) identifiziert – mit jeweils unterschiedlichen metabolischen und reproduktiven Risikoprofilen. Die Studienergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Medicine“, deuten laut den Autoren darauf hin, dass PCOS-Patientinnen künftig gezielter diagnostiziert und behandelt werden könnten.
Schwangere Frauen mit vorbestehender CKD erhalten häufig keine entsprechende Diagnose und werden unzureichend betreut. Das haben Forscher des Montefiore Medical Center Medicine (USA) festgestellt. Nur ein Bruchteil der Frauen erhält nephrologische Begleitung vor, während oder nach der Schwangerschaft, obwohl das Risiko für Frühgeburten, Schwangerschaftshypertonie und neonatalen Intensivbedarf deutlich erhöht ist, berichten die Autoren. Die Forscher leiten daraus einen dringenden Bedarf an verbesserter Diagnostik und integrierter Versorgung ab.
Das könnte Sie auch interessieren: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena haben in einer prospektiven MRT-Studie erstmals gezeigt, dass sich die Gehirnstruktur zyklusabhängig über den gesamten weiblichen Hormonzyklus hinweg verändert. Die Daten belegen, dass alle Hirnregionen – einschließlich Kleinhirn und subkortikaler Strukturen – hormonellen Schwankungen unterliegen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Vier Subtypen des Polyzystischen Ovarialsyndroms identifiziert

Vier Subtypen des Polyzystischen Ovarialsyndroms identifiziert

Anhand klinischer Daten hat ein internationales Forschungsteam vier Subtypen des Polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) identifiziert, die mit unterschiedlichen Stoffwechsel- und Fertilitätsproblemen assoziiert sind. Die Klassifizierung könnte neue Möglichkeiten für personalisierte Behandlungen bieten.

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Lynparza® & Bevacizumab (PAOLA-1): ÜberLEBEN redena,b,1,2

Einziger PARP-Inhibitor mit klinisch relevantem OS-Vorteila,1 in der 1L-Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen HRD-positiven Ovarialkarzinoms.b,1,2

Bei HRD-positiven Patientinnen konnte mit Lynparza® & Bevacizumab ein mOS von mehr als 6 Jahren (75,2 Monate)a,1 erreicht werden.

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Schwangerschaft: Vorbestehende chronische Nierenkrankheit häufig unterdiadnostiziert

Schwangere Frauen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) werden häufig unterdiagnostiziert und vor, während oder nach der Schwangerschaft nicht ausreichend in die Versorgung integriert. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie.

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Wie gelingt Verhaltensänderung bei OAB?

INKA - Das effiziente Therapieprogramm bei OAB zur nachweislichen Reduktion der Miktionshäufigkeit und Rückgewinnung der Lebensqualität. OAB-Therapie kann herausfordernd sein. Deshalb setzen wir auf Entlastung für Blase, Patientin und Praxis. Mit INKA übernehmen Betroffene Eigenverantwortung, entwickeln neues Bewusstsein und ändern Verhaltensmuster.

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Menstruationszyklus: Alle Gehirnbereiche unterliegen den hormonbedingten Schwankungen

Menstruationszyklus: Alle Gehirnbereiche unterliegen den hormonbedingten Schwankungen

Ein Forscherteam um Dr. Carina Heller (Universitätsklinikum Jena) untersuchte den Einfluss weiblicher Hormone im Zyklusverlauf auf die Muster der Gehirnplastizität. Sie fanden heraus, dass alle Bereiche den hormonbedingten Schwankungen unterliegen.

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Hohe Zufriedenheit mit der östrogenfreien Pille: Desogestrel Aristo® überzeugt Anwenderinnen

In der täglichen Beratung zählt, was bei Patientinnen überzeugt: ≈ 90 % der Anwenderinnen sind (sehr) zufrieden mit Desogestrel Aristo®. Die östrogenfreie Pille punktet mit guter Verträglichkeit, einfacher Anwendung und hoher Therapietreue – insbesondere bei Frauen mit Risikokonstellationen. Erfahren Sie, warum Desogestrel Aristo® im Praxisalltag überzeugt:

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Befruchtung: Wie sich Eizelle und Spermium so stark aneinander festhalten

Eizelle und Spermium sind bei der Befruchtung unter anderem über zwei bestimmte Proteine miteinander verbunden. Diese Verbindung ist speziell, wie Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) nun zeigten.

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KEYTRUDA® als Behandlungsoption in der
Gynäko-Onkologie

Lesen Sie im Interview mit Prof. Sehouli, welche immunonkologischen Behandlungsoptionen es bei Endometrium- und Zervixkarzinomen gibt.

Fachinformation

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Reproduktionsmedizin: Wie RNA-Modifikationen die weibliche Fortpflanzungsphysiologie beeinflussen

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Ein aktuelles Review bietet einen Überblick darüber, wie die m⁶A-RNA-Methylierung die weibliche Fortpflanzungsphysiologie steuert und zu mit Unfruchtbarkeit verbundenen Störungen beiträgt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Rücklaufquoten für die Verwendung von vor einer gonadotoxischen Behandlung kryokonserviertem Eierstockgewebe zur Fertilitätserhaltung: eine systematische Übersicht.
Hum Reprod Open 28.10.2025

Auswirkungen der sekundären Zytoreduktion auf das Überleben und prognostische Faktoren bei platinempfindlichem rezidivierendem Ovarialkarzinom: Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse auf Studienebene.
Int J Gynecol Cancer 25.10.2025

Adjuvante, neoadjuvante und chirurgische Behandlung von lokal fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs: Eine Bayes'sche Netzwerk-Metaanalyse.
Int J Gynecol Cancer 21.10.2025

Azithromycin zur Verbesserung der Latenzzeit bei untersuchungsindizierter Zervixcerclage: Eine multizentrische randomisierte kontrollierte Studie (ALEC).
AJOG MFM 22.10.2025

 
 
 

PANORAMA:

Forscher am Fraunhofer IPA in Stuttgart entwickeln im Projekt 2LIP ein Gerät, das Frauen mit Querschnittslähmung das selbstständige Katheterisieren erleichtern soll.
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Hebammen warnen: Neue Vergütungen könnten dazu führen, dass Schwangere in Nordrhein-Westfalen mancherorts weite Wege zum Kreißsaal auf sich nehmen müssen. Was das für werdende Eltern bedeutet.
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Ein neuer Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift „The Lancet“ zur peripartalen Herzschwäche soll die ärztliche Community und Hebammen auf den neuesten Stand bringen.
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TERMINE:

7. special Fachtagung der Deutschen STI-Gesellschaft
13. - 14. November 2025
Bochum

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
21. - 22. November 2025
Berlin

Fertility 2026 Conference
7. - 10. Januar 2026
Edinburgh, Vereinigtes Königreich

68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft
11. - 13. Juni 2026
Berlin

 
 

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