Ausgabe 37/2025

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Donnerstag, 11. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

charakteristische Merkmale des polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) sind erhöhte Testosteronwerte und eine gestörte Ovulation. Doch was ist die Ursache für dieses hormonelle Ungleichgewicht bei betroffenen Frauen? Mit dieser Frage haben sich Forscher der Mount Sinai School of Medicine (USA) beschäftigt. Sie fanden heraus, dass eine Aktivierung regulatorischer Elemente des DENND1A-Gens in Steroid-produzierenden Zellen der Nebenniere die Testosteronproduktion in diesen Zellen erhöht. Diese mechanistischen Erkenntnisse bieten laut den Autoren eine Grundlage für neue Behandlungsmöglichkeiten. So könnten Therapien auf die Gene selbst oder die regulatorischen Schalter abzielen.

Forscher der Universität Konstanz haben in einem Tiermodell festgestellt, dass beim Reifungsprozess von Eizellen das Protein 4E-T eine zentrale Rolle spielt. Da beim Menschen Mutationen des 4E-T-Gens mit vorzeitiger Ovarialinsuffizienz in Verbindung gebracht werden, ist diese Studie interessant, kann sie doch zu einem besseren Verständnis solcher Störungen der Eizellenreifung beitragen.

Auch interessant: Da Schwangere von der Teilnahme an klinischen Studien zu experimentellen Therapien ausgeschlossen sind, liegen nur begrenzt Daten dazu vor, wie und ob sich Medikamente gegen Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen auf die Schwangerschaft auswirken könnten. Basierend auf der PIANO-Studie, die die möglichen Auswirkungen untersuchte, wurden vom Global Consensus Consortium nun Behandlungsempfehlungen für Ärzte entwickelt.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
PCOS: Bestimmte Genvarianten mit erhöhter Testosteronproduktion assoziiert

PCOS: Bestimmte Genvarianten mit erhöhter Testosteronproduktion assoziiert

US-Wissenschaftler haben DNA-Varianten in Regionen identifiziert, die die Expression von Genen regulieren, die mit dem polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) assoziiert sind. Eines der Gene könnte direkt für die erhöhten Testosteronwerte bei Frauen mit PCOS verantwortlich sein.

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P-VERIFY: Real-World-Daten zu CDK4/6i+AI in
1L-Therapie

Die P-VERIFY Studie ist die bisher größte vergleichende Real-World-Analyse des Gesamtüberlebens bei HR+/HER2- mBC unter 1L-Therapie mit CDK 4/6 Inhibitoren + AI mit Daten von mehr als 700.000 Patient:innen aus der Flatiron Health Analytic Datenbank. Hier wurde kein signifikanter OS-Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen beobachtet.1*

Fachinformation

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Reifung von Eizellen: Neues Protein identifiziert

Eizellen verharren während ihrer Reifung mehrere Jahre in einem Pausenzustand. Forschende aus Konstanz und Göttingen fanden nun heraus, welches Protein dafür sorgt, dass dieser Zustand über einen derart langen Zeitraum aufrechterhalten bleibt.

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INKA: Effiziente OAB-Therapie für Blase,
Patientin & Praxis

Das effiziente Therapieprogramm bei OAB zur nachweislichen Reduktion der Miktionshäufigkeit und Rückgewinnung der Lebensqualität. OAB-Therapie kann herausfordernd sein. Deshalb setzen wir auf Entlastung für Blase, Patientin und Praxis. Mit INKA übernehmen Betroffene Eigenverantwortung, entwickeln neues Bewusstsein und ändern Verhaltensmuster.

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Schwanger mit Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung: Konferenz hat erste globale Leitlinien erarbeitet

Schwanger mit Chronisch-entzündlicher Darmerkrankung: Konferenz hat erste globale Leitlinien erarbeitet

Für Patientinnen, die an Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CEDs) leiden, kann eine Schwangerschaft große Unsicherheit auch in Bezug auf die eigene Erkrankung mit sich bringen. Immer steht die Frage im Raum, ob und wie sich die CED-Medikamente auf den Schwangerschaftsverlauf und das ungeborene Kind auswirken.

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Gezielt fürs Mikrobiom? Empfehlen Sie KadeFlora® Produkte

Bei vaginaler Dysbiose Ihrer Patientinnen: Die KadeFlora® Milchsäurekur regeneriert und stabilisiert den vaginalen pH-Wert. Das Arzneimittel KadeFlora® Milchsäurebakterien Vaginalkapseln mit dem spezifischen Stamm L. plantarum P17630 dient dem Aufbau und Erhalt der Vaginalflora – auch bei rezidivierendem Scheidenpilz.

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Wochenbett-Depression: Hormonelle Veränderungen auch bei Vätern

Werdende Väter durchlaufen während und nach der Schwangerschaft ihrer Partnerin hormonelle Veränderungen, die mit depressiven Symptomen und der Vater-Kind-Bindung korrelieren. Darauf deutet eine Pilotstudie der Universitätskliniken in Würzburg und Frankfurt hin.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Mütterlicher Stress löst durch die Programmierung der fetalen Mastzellen frühkindliches Ekzem aus.
Nature, 27.08.2025

Transkriptom-Profiling und Genregulation des menschlichen Embryos vor Implantation: elterliche Effekte und Einfluss von ARTs.
Hum Reprod Update 02.09.2025

Pränatale Bewertung, Diagnose und Behandlung fetaler Corpus-callosum-Anomalien: Internationaler Delphi-Konsens.
Ultrasound Obstet Gynecol 23.08.2025

 
 
 
Neue Studie: Weitaus weniger Mikroorganismen in Tumoren als bisher angenommen

Neue Studie: Weitaus weniger Mikroorganismen in Tumoren als bisher angenommen

Ein Forschungsteam der Johns Hopkins University (USA) hat herausgefunden, dass sequenzierte Tumorproben deutlich weniger mikrobielles Erbgut aufweisen, das tatsächlich mit einer bestimmten Krebsart assoziiert ist, als bisher angenommen. Bisherige Ergebnisse beruhten mutmaßlich auf Kontaminationen.

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PANORAMA:

Gegen die krebsauslösenden Humane Papillomviren gibt es schon länger eine Impfempfehlung für Mädchen und Jungen. Dennoch haben in Hamburg wenig Jugendliche die Spritzen bekommen, so die Krankenkasse Barmer.
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Während in Bayern Hepatitis-B-Infektionen leicht zurückgehen, erkranken wieder mehr Menschen an Syphilis. Eine Bevölkerungsgruppe ist besonders gefährdet.
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Die vorgesehene Neuordnung der Krankenhäuser soll mehr Spezialisierung und einheitliche Standards durchsetzen. Aus Sicht der Stiftung Patientenschutz drohen aber auch Nachteile.
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TERMINE:

FOMF WebUp Experten-Forum Gynäkologie
17. September 2025
online

15th Congress of the Europen College for the Study of Vulval Disease
18. - 20. September 2025
Hamburg

Curriculum Menopause Modul II – Frauen „Ü40“
19. - 20. September 2025
online

 
 

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