Ausgabe 33/2024

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Donnerstag, 15. August 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

neue Studienergebnisse aus den USA deuten darauf hin, dass Nipocalimab eine Anämie und die Notwendigkeit intrauteriner Bluttransfusionen bei Neugeborenen mit Morbus haemolyticus neonatorum verzögern oder verhindern könnte. „Nipocalimab ist das einzige Medikament in der Entwicklung, das das Potenzial hat, eine Reihe von Alloimmunerkrankungen zu behandeln, die den Fötus betreffen, wie etwa fetale/neonatale Alloimmun-Thrombozytopenie und immunvermittelter angeborener Herzblock“, kommentiert der Studienleiter Prof. Kenneth Moise.

Bei Frauen, deren Eileiter bei einer Sterilisation per Laparoskopie entfernt werden, treten nur geringfügig mehr chirurgische Komplikationen auf als bei Frauen, deren Eileiter einfach durchtrennt werden, so eine neue Studie aus Schweden.

Auch interessant: Eine neue US-Studie hat bei Frauen, die kurz vor der Empfängnis und im ersten Schwangerschaftsdrittel Pestiziden ausgesetzt sind, die in der Nähe ihres Wohnortes eingesetzt werden, eine erhöhte Rate von Totgeburten festgestellt.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Morbus haemolyticus neonatorum: Neuer Wirkstoff verspricht weniger invasive Behandlung

Morbus haemolyticus neonatorum: Neuer Wirkstoff verspricht weniger invasive Behandlung

Neue Studienergebnisse deuten darauf hin, dass Nipocalimab Anämie und die Notwendigkeit intrauteriner Bluttransfusionen bei Neugeborenen mit Morbus haemolyticus neonatorum (MHN) verzögern oder verhindern könnte.

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Lynparza® & Bevacizumab: Chance auf Langzeitüberlebena,b,1,2

Lynparza® (Olaparib) & Bevacizumab ist die erste und einzige zielgerichtete Therapie mit Daten zum Langzeitüberlebena,b in der 1L-Erhaltungstherapie des HRD-positiven fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms.c,1,2

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Krebsprävention: Eileiter können bei der Sterilisation sicher entfernt werden

Bei Frauen, deren Eileiter bei einer Sterilisation per Laparoskopie entfernt werden, treten nur geringfügig mehr chirurgische Komplikationen auf als bei Frauen, deren Eileiter einfach durchtrennt werden, so eine neue Studie aus Schweden.

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Schwangerschaft: Zusammenhang zwischen Pestiziden und Risiko für Totgeburten festgestellt

Schwangerschaft: Zusammenhang zwischen Pestiziden und Risiko für Totgeburten festgestellt

Eine neue US-Studie hat bei werdenden Müttern, in deren Wohnortnähe und während des ersten Drittels ihrer Schwangerschaft Pestizide eingesetzt wurden, eine erhöhte Rate von Totgeburten festgestellt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Prävalenz und Risikofaktoren für Endometriumpolypen bei asymptomatischen postmenopausalen Frauen mit Uterovaginalprolaps. American Journal of Obstetrics & Gynecology 08.08.2024.

Standard im Vergleich zum erweiterten Antigen-Matching der roten Blutkörperchen zur Vorbeugung nachfolgender hämolytischer Erkrankungen bei Fötus und Neugeborenem. Eine systematische Überprüfung. Obstetrics & Gynecology 08.08.2024.

Der Einfluss der Hormontherapie auf das kardiovaskuläre Risiko bei Frauen nach der Menopause: Erkenntnisse und Empfehlungen. BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology 09.08.2024.

Reproduktionsergebnisse nach Insemination bei gleichgeschlechtlichen weiblichen Paaren, weiblichen Patienten ohne Partner sowie heterosexuellen Paaren. Fertility and Sterility 09.08.2024

 
 

Schwangerschaftsdiabetes erhöht nicht das Risiko für Brustkrebs

Frauen, die an Schwangerschaftsdiabetes erkranken, haben kein erhöhtes Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken. Dies geht aus einer dänischen Studie mit einer dreiviertel Million Teilnehmerinnen hervor.

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Polyzystisches Ovarialsyndrom: Erhöhtes Risiko für Essstörungen bei Frauen

Polyzystisches Ovarialsyndrom: Erhöhtes Risiko für Essstörungen bei Frauen

Frauen mit Polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) haben laut einer aktuellen Studie der University of Wisconsin-Madison, USA, ein höheres Risiko, Bulimie, Essattacken und Essstörungen zu entwickeln.

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PANORAMA:

US-Forscher haben nach eigenen Angaben die bisher umfangreichste Kartierung gesunder Brustzellen erstellt.
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Dr. Florian Recker von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn wurde von der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e.V. mit dem GMA-Preis für Lehrende ausgezeichnet.
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US-Forscher wollen in einer Phase-II-Studie die intravenöse Verabreichung von hochdosiertem Vitamin C zur Behandlung von muskelinvasivem Blasenkrebs testen.
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TERMINE:

AWOgynWebinar-Reihe: Rekonstruktionskurs II
10. September 2024
online

Seminar für gynäkologische Infektionen mit Mikroskopierkurs
27. September 2024
Berlin

65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
16. - 19. Oktober 2024
Berlin

Sexualmedizin Interdisziplinär
15. - 16. November 2024
Wien, Österreich

Menopause - Andropause - Anti-Aging 2024
5. - 7. Dezember 2024
Wien, Österreich

 
 

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