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Liebe Leserinnen und Leser,
um Frauen in der Menopause bei der Bewältigung der damit verbundenen Symptome zu helfen, wird häufig zur Hormontherapie gegriffen. Diese kann offenbar auch mit einem günstigen Effekt auf die Gedächtnisleistung der Patientinnen in Zusammenhang gebracht werden. Das haben zumindest die Autoren einer neuen Untersuchung festgestellt – wenn auch keinen kausalen Zusammenhang. So war in der Studie beispielsweise zu beobachteten, dass Frauen, die transdermales Estradiol erhielten, bei Tests zum episodischen Gedächtnis besser abschnitten als Frauen, die nie eine Hormontherapie angewendet hatten. Untersucht hatte man mehr als 7200 Frauen, von denen ein Teil Hormontherapien in unterschiedlichen Darreichungsformen erhalten hatte.
Weniger gut als diese Nachricht ist die, dass Frauen mit Gebärmutterhalskrebs offenbar mit einem erhöhten Risiko für eine weitere Erkrankung rechnen müssen: Analkrebs. Beides wird durch Humane Papillomviren verursacht. Die Autoren einer aktuellen Studie berichten, dass die Analkrebsraten mit zunehmendem Alter stiegen. Weil es sich bei der Entwicklung dieser Erkrankung um einen langsamen Prozess handele, sei es wichtig, Hochrisikogruppen zu identifizieren.
Postpartale Blutungen sind weltweit nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Müttersterblichkeit. Wissenschaftler der Kumamoto University (Japan) haben eine Methode entwickelt, um im Voraus zu erkennen, welche Fälle sich als resistent gegen Standardtherapien erweisen würden. Das neue Computertomographie-Muster namens PRACE konnte fast 30 Prozent häufiger die Notwendigkeit einer Uterusarterienembolisation voraussagen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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