Ausgabe 38/2025

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Donnerstag, 18. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

um Frauen in der Menopause bei der Bewältigung der damit verbundenen Symptome zu helfen, wird häufig zur Hormontherapie gegriffen. Diese kann offenbar auch mit einem günstigen Effekt auf die Gedächtnisleistung der Patientinnen in Zusammenhang gebracht werden. Das haben zumindest die Autoren einer neuen Untersuchung festgestellt – wenn auch keinen kausalen Zusammenhang. So war in der Studie beispielsweise zu beobachteten, dass Frauen, die transdermales Estradiol erhielten, bei Tests zum episodischen Gedächtnis besser abschnitten als Frauen, die nie eine Hormontherapie angewendet hatten. Untersucht hatte man mehr als 7200 Frauen, von denen ein Teil Hormontherapien in unterschiedlichen Darreichungsformen erhalten hatte.

Weniger gut als diese Nachricht ist die, dass Frauen mit Gebärmutterhalskrebs offenbar mit einem erhöhten Risiko für eine weitere Erkrankung rechnen müssen: Analkrebs. Beides wird durch Humane Papillomviren verursacht. Die Autoren einer aktuellen Studie berichten, dass die Analkrebsraten mit zunehmendem Alter stiegen. Weil es sich bei der Entwicklung dieser Erkrankung um einen langsamen Prozess handele, sei es wichtig, Hochrisikogruppen zu identifizieren.

Postpartale Blutungen sind weltweit nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Müttersterblichkeit. Wissenschaftler der Kumamoto University (Japan) haben eine Methode entwickelt, um im Voraus zu erkennen, welche Fälle sich als resistent gegen Standardtherapien erweisen würden. Das neue Computertomographie-Muster namens PRACE konnte fast 30 Prozent häufiger die Notwendigkeit einer Uterusarterienembolisation voraussagen.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Art der Hormontherapie beeinflusst die Gedächtnisleistung nach der Menopause

Art der Hormontherapie beeinflusst die Gedächtnisleistung nach der Menopause

Die Art der Östradiol-basierten Hormontherapie, die während und nach den Wechseljahren eingenommen wird, kann laut einer in „Neurology“ veröffentlichten Studie mit Unterschieden in der Gedächtnisleistung in Verbindung stehen.

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Lynparza® & Bevacizumab (PAOLA-1):
ÜberLEBEN redena,b,1,2

Einziger PARP-Inhibitor mit klinisch relevantem OS-Vorteila,1 in der 1L-Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen HRD-positiven Ovarialkarzinoms.b,1,2

Bei HRD-positiven Patientinnen konnte mit Lynparza® & Bevacizumab ein mOS von mehr als 6 Jahren (75,2 Monate)a,1 erreicht werden.

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Gebärmutterhalskrebs: Risiko für Analkrebs fast doppelt so hoch

Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, haben ein fast doppelt so hohes Risiko, später auch an Analkrebs zu erkranken, wie die Ergebnisse einer Studie des Hollings Cancer Center (USA) zeigen. Die Forschenden wollen das Bewusstsein für diesen Zusammenhang schärfen und die Vorsorge für Hochrisikopatientinnen verbessern.

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Cariban®: Flexible Therapieoption bei Emesis
gravidarum

Bis zu 85 % der Schwangeren sind von Schwangerschaftsübelkeit betroffen.1 Cariban® 10mg/10mg ist wirksam, verträglich und sicher.2 GynäkologInnen können die Dosis an den Grad der Symptome anpassen. Für einige Patientinnen genügen 30mg/30mg
täglich.2

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TNBC: Korruption im Lymphknoten unterbinden

TNBC: Korruption im Lymphknoten unterbinden

Die TLR4-abhängige Fibroblasten-Monozyten-Achse in Tumor-drainierenden Lymphknoten trägt zur Metastasierung bei triple-negativem Brustkrebs bei − diese Erkenntnis haben Würzburger Wissenschaftler jetzt in „Immunity“ veröffentlicht.

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Befeuchtung gefragt? – KadeHydro® bietet
neue Lösungen

Vulvovaginale Trockenheit ist individuell – Beschwerden, Lokalisation und Bedarf variieren. Zwei neue Produkte erweitern die hormonfreien Optionen: KadeHydro®-Befeuchtungsovula zur Pflege und Befeuchtung der Vaginalhaut bei vaginaler Atrophie. KadeHydro®-Befeuchtungsgel – nun auch in der Tube mit Applikator – für die einfache vaginale Anwendung bei Trockenheitsgefühl, Reizung und Dyspareunie.

Quellen

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Per Deep Learning zur präzisen Krebstherapie

Ein Team um Dr. Altuna Akalin vom Max Delbrück Center hat ein neues Werkzeug entwickelt, das Krebserkrankten und ihren Ärzten den Weg zur besten Behandlung weist. Sein jüngstes Tool arbeitet mit tiefen neuronalen Netzen und kann multimodale Daten auswerten.

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VMS-bedingte Schlafstörungen:
Kann VEOZA™ helfen?

Laut einer qualitativen Studie# sind Schlafstörungen für Frauen der am stärksten belastende Aspekt von VMS in den Wechseljahren.1 Ob VEOZA* Abhilfe schaffen kann, erfahren Sie hier!

Fachinformation | Referenzen & Hinweise

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Postpartale Blutungen: Bestimmtes CT-Bildgebungsmuster kann die Vorhersage verbessern

Postpartale Blutungen: Bestimmtes CT-Bildgebungsmuster kann die Vorhersage verbessern

Forscher der Universität Kumamoto (Japan) haben ein CT-Bildgebungsmuster identifiziert, mit dem sich vorhersagen lässt, welche Frauen mit schweren postpartalen Blutungen (PPH) am wahrscheinlichsten lebensrettende Eingriffe benötigen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zirkuläre RNAs reichern sich im alternden menschlichen Plazentagewebe und bei Totgeburten an und führen zu DNA-Schäden und Zellalterung.
AJOG 29.08.2025

Erholung nach einer laparoskopischen Hysterektomie mit geringer Belastung: Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie.
AJOG 01.09.2025

Atherosklerose nach Präeklampsie: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
Ultrasound Obstet Gynecol 31.08.2025

 
 
 
 

PANORAMA:

Die Medizin hat ein Führungsproblem – das zeigt die Mitgliederbefragung des Marburger Bundes Hamburg. Gefordert werden mehr Transparenz bei Stellenbesetzungen, Vielfalt in Führungspositionen und eine kooperative Arbeitskultur.
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Apotheken sollen laut Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Patienten künftig mehr Leistungen wie Impfungen und Vorsorge anbieten können und so auch Arztpraxen entlasten.
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Medikamente ohne Wirkstoff können Beschwerden lindern – selbst dann, wenn Patienten wissen, dass es sich um ein Placebo handelt. Das zeigt eine internationale Metaanalyse.
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TERMINE:

Herbstfortbildung der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Innsbruck
27. September 2025
Innsbruck-Igls, Österreich

Joint Meeting of the EAU Sections of Genitourinary Reconstructive Surgeons and Andrological Urology
2. - 3. Oktober 2025
Turin, Italien

28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie
8. – 11. Oktober 2025
Rostock

Gemeinsame Jahrestagung 2025 der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie und der Österreichischen IVF-Gesellschaft
9. - 11. Oktober 2025
Rust, Österreich

 
 

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