Ausgabe 47/2025

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Donnerstag, 20. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,
eine aktuelle Studie aus China beleuchtet die Rolle des immunsuppressiven Transmembranproteins SIGLEC15 bei Brustkrebs. Die Forscher der Chongqing Medical University zeigen, dass hohe SIGLEC15-Expression mit einer verbesserten Überlebensrate und einer verringerten Tumor-Invasivität korreliert. Die neuen Forschungsergebnisse deuten laut den Autoren darauf hin, dass SIGLEC15 ein vielversprechender Biomarker für die Prognose und personalisierte Therapieansätze ist.
Neue Forschungsergebnisse aus der Fachzeitschrift „International Urogynecology Journal“ zeigen, dass mit zunehmendem Alter bei Frauen auch der Schweregrad der Harninkontinenz zunimmt – und dieser ist eng verknüpft mit einem verstärkten Gefühl der Hoffnungslosigkeit und einer höheren Depressionsrate. Eine frühzeitige Überweisung an psychologische Fachkräfte könnte laut den Autoren der Ankara University (Türkei) zur Verbesserung der Behandlung beitragen und die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich steigern.
Das könnte Sie auch interessieren: Schwierigkeiten in der Emotionsregulation bereits im zweiten Trimester der Schwangerschaft können ein früher Risikofaktor für die Entwicklung depressiver Symptome bis zu fünf Monate nach der Geburt sein. Das berichten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen. Sie betonen, dass der DERS-16, ein kurzer Fragebogen zur Messung der Emotionsregulation, ein wertvolles Screening-Instrument in der Schwangerschaftsvorsorge sein könnte.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Brustkrebs: Doppelte Rolle des Proteins SIGLEC15 identifiziert

Brustkrebs: Doppelte Rolle des Proteins SIGLEC15 identifiziert

Eine neue Studie aus China mit Brustkrebs-Patientinnen bringt hohe Werte des Proteins SIGLEC15 mit verringerter Tumor-Invasivität in Verbindung.

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E-Learning: Leitfaden zur Aufklärung
über VEOZA™

Kennen Sie folgende Situation? Silke (fiktiv) leidet unter ihren moderaten vasomotorischen Symptomen (VMS), lehnt eine Hormonersatztherapie aber aus Angst vor Brustkrebs ab ‒ diese Sprechstunde verspricht anstrengend und zeitraubend zu werden. Für Silke käme VEOZA als hormonfreie VMS-Therapie* in Frage. Machen Sie es sich leichter und lassen sich im E-Learning inspirieren für ein Aufklärungsgespräch mit Ihren Patientinnen!

Fachinformation | Referenzen & Hinweise
MAT-DE-VEO-2025-00286 | Erstellt: Oktober 2025

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Harninkontinenz bei älteren Frauen: Höheres Maß an Depressionen beobachtet

Die Ergebnisse einer Studie der Ankara University (Türkei) deuten darauf hin, dass bei Frauen mit zunehmendem Alter die Harninkontinenz schwerwiegender ist. Ein höherer Inkontinenzgrad korrelierte auch mit einem höheren Maß an Hoffnungslosigkeit und Depression.

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Maternale Immunisierung kann Leben retten

Wussten Sie, dass 93% der Säuglinge unter 3 Monaten mit Pertussis stationär aufgenommen werden müssen und ca. 1% von ihnen stirbt? Die maternale Immunisierung gegen Pertussis kann in den ersten Lebensmonaten schützen. Ihre ärztliche Empfehlung ist entscheidend für die Aufklärung Ihrer Patientinnen. Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft mit Boostrix - werden Sie aktiv!

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Während der Schwangerschaft: Probleme bei der Emotionsregulation können frühes Warnsignal für Depression sein

Während der Schwangerschaft: Probleme bei der Emotionsregulation können frühes Warnsignal für Depression sein

Eine Studie des Universitätsklinikums Tübingen belegt erstmals, dass Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation bereits während der Schwangerschaft auf ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome hinweisen können.

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Retardpille mit niedrigdosiertem Östrogen:
stabile Zyklen

Eine doppelblinde, randomisierte Studie bestätigt: Kelzy® (FI/PI) – das erste orale Kontrazeptivum mit verzögerter Wirkstofffreisetzung – zeigt hohe Zyklusstabilität.[2] Die Retardpille (24/4-Schema) kombiniert antiandrogen wirkendes Dienogest (2 mg) mit niedrig dosiertem Ethinylestradiol (0,02 mg). Ziel der Retardformulierung ist es, systemische hormonelle Schwankungen zu reduzieren.,[3]

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Therapie von fortgeschrittenem Brustkrebs: Gesamtüberleben seit 2011 gestiegen

US-Forscher haben festgestellt, dass sich bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs das Gesamtüberleben seit 2011 verlängert hat. Eine große Rolle spielt dabei die Verfügbarkeit neuer Behandlungsmethoden, heißt es in dem Beitrag in der Fachzeitschrift „The Breast“.

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FAQ-Broschüre rund um Gebärmutterhalskrebs

Die Broschüre bietet eine kompakte und laiengerechte Einführung in zentrale Themen wie Gebärmutterhalskrebs, den Pap- und HPV-Test sowie häufige Befundkonstellationen und deren Bedeutung. Viele der typischen Patientinnen-Fragen werden darin faktenbasiert und empathisch beantwortet.
So erhalten Patientinnen eine verständliche Informationsquelle, auf die sie bei Bedarf jederzeit zurückgreifen können.

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Wechseljahre: Jede dritte Frau fühlt sich im Job beeinträchtigt

Wechseljahre: Jede dritte Frau fühlt sich im Job beeinträchtigt

Drei von zehn berufstätigen Frauen zwischen 40 und 62 Jahren fühlen sich durch die Wechseljahre in ihrem Arbeitsleben beeinträchtigt. Das zeigt eine aktuelle bundesweite Befragung.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Schilddrüsenkrebsbehandlung bei Jugendlichen und jungen Frauen und deren Auswirkungen auf die Reproduktion: Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie.
Hum Reprod Open 14.11.2025

Uterusverschluss nach Kaiserschnitt: chirurgische Prinzipien, biologische Grundlagen und klinische Implikationen.
AJOG 13.11.2025

Präoperative Ultraschalluntersuchung zur Risikomanagement bei Patientinnen mit Placenta praevia und Kaiserschnitt in der Anamnese.
AJOG 13.11.2025

Differenzierung und Management neu auftretender tropischer, vektorübertragener Krankheiten während der Schwangerschaft.
Obstet Gynecol 13.11.2025

 
 
 

PANORAMA:

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Beratungs- und Bildungsstelle des Landes für trans, inter und nicht binäre Personen ihre Arbeit aufgenommen. Der Hauptsitz ist in Greifswald.
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Nur selten wird ein Kaiserschnitt unter Vollnarkose durchgeführt. Manchmal ist sie jedoch nötig. Eine aktuelle Metaanalyse deutet an, dass eine Allgemeinanästhesie für das Kind fast genauso sicher ist wie eine Regionalanästhesie.
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Kinder von Müttern mit Typ-1-Diabetes weisen epigenetische Veränderungen in bestimmten Genregionen auf, die sie möglicherweise davor schützen, selbst zu erkranken. Sie scheinen das Risiko für Inselautoimmunität zu beeinflussen.
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TERMINE:

32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin
10. Dezember 2025 - 13. Dezember 2025
Berlin

Fertility 2026 Conference
7. - 10. Januar 2026
Edinburgh, Vereinigtes Königreich

2. Multidisziplinäres Perioperatives Symposium
8. - 14. März 2026
Going am Wilden Kaiser, Österreich

68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft
11. - 13. Juni 2026
Berlin

 
 

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