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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
fast jede zweite Frau im reproduktionsfähigen Alter hat Beschwerden in den Tagen vor der Menstruation. Laut der Universität Basel, Schweiz, könnten offen verabreichte Placebos Abhilfe gegen das prämenstruelle Syndrom (PMS) schaffen. An der neuen Studie nahmen 150 Probandinnen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren teil, die mäßig bis stark von PMS betroffen sind. Sowohl offen verabreichte Placebos mit als auch ohne vorherige Erklärung der Behandlung linderten die Beschwerden.
Eine andere neue Studie beschäftigte sich mit der Behandlung des Mammakarzinoms. Die Forscher der Philipps-Universität Marburg haben dabei vielversprechende Angriffswege gefunden, um Brustkrebszellen abzutöten, die gegen zielgerichtete onkologische Therapeutika resistent geworden sind. Es zeigte sich, dass Tumorzellen, die keine Autophagie mehr aktivieren können, besonders empfindlich gegenüber Wirkstoffen sind, welche den Energiestoffwechsel stören – darunter das bereits in der Diabetes-Therapie genutzte Metformin.
Das könnte Ihre Patientinnen und deren Angehörige interessieren: Das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln und das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln laden am 29. März zum Informationstag Familiärer Brust-, Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs ein. Veranstaltungsort ist die Uniklinik Köln - CIO (Gebäude 70), Seminarraum 3/4, Kerpener Str. 62, 50931 Köln.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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