|
Liebe Leserinnen und Leser,
eine Hörminderung steigert das Demenzrisiko – aber gilt das für Schwerhörigkeit gleich welcher Ursache? Und welchen Einfluss haben bestimmte Therapien? Ein US-amerikanisches Team hat sich diesen Fragen mit Blick auf die Schallleitungsschwerhörigkeit gewidmet. Für Cholesteatome und Trommelfellperforationen – beides chirurgisch behandelbar – konnte die Studie einen Zusammenhang mit einem erhöhten Demenzrisiko nachweisen. Und die gute Nachricht: Wurde operiert, fiel das Risiko wieder geringer aus.
Die Details lesen Sie in unserem Newsletter, der weitere spannende Themen aus der Hörforschung aufgreift. So liegen weitere Studienergebnisse zur auf OTOF abzielenden Gentherapie vor. Demnach erwies sich die Verbesserung des Gehörs der Teilnehmer über bis zu 2,5 Jahre stabil. Und erstmals wurden auch Erwachsene erfolgreich behandelt.
Außerdem Aktuelles aus der Grundlagenforschung, etwa darüber, wie sich die Neuronen im superioren paraolivären Kern an Lärmbelastung anpassen oder über eine neue Technik, mit der sich physiologische Prozesse im Innenohr besser sichtbar machen lassen.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
|