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Liebe Leserinnen und Leser,
eine gute Prophylaxe von Attacken bringt Patienten mit Hereditärem Angioödem (HAE) mehr Lebensqualität. In dieser Woche stellen wir Ihnen zwei aktuelle Studien vor, die neue Ansätze zur Prävention von Attacken untersucht haben – mit vielversprechenden Ergebnissen.
So hatte eine Phase-II-Studie die prophylaktische Anwendung des Bradykinin-B2-Rezeptor-Antagonisten Deucrictibant in zwei Dosierungen im Vergleich zu Placebo untersucht. Dabei zeigte sich eine deutliche Reduktion der monatlichen Attacken für beide Dosierungen, im Vergleich zu Placebo – bei günstigem Nebenwirkungsprofil.
Vielversprechend sind auch die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, die Wirksamkeit und Sicherheit einer CRISPR-Gentherapie für HAE-Patienten im Fokus hatte. Die Gentherapie – eine einmalige Infusion reichte aus – erwies sich als wirksam und sicher: Mit der Therapie lag die durchschnittliche monatliche Anfallsrate bei 0,28 – für Studienteilnehmer, die Placebo erhalten hatten, hingegen bei 2,1. Auch die Lebensqualität der Patienten war in der Therapie-Gruppe deutlich besser. Für Betroffene ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die Ergebnisse beider Studien lassen darauf hoffen, dass künftig mehr Optionen zur Prävention von HAE-Attacken zu Verfügung stehen.
Mehr Details zu beiden Studien lesen Sie in unserem Newsletter, der zudem noch das Thema Allergie im Blick hat und Ihnen Forschungsergebnisse zur Vergleichbarkeit von Hausstaubmilben-Extrakten in Tiermodellen oder zur CAR-T-Zelltherapie als möglichen Therapieansatz gegen Asthma vorstellt.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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