Ausgabe 26/2025

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Montag, 23. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,

bei Patientinnen und Patienten mit lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom kann die Zugabe von Nivolumab zur Radiochemotherapie nach einer Operation das Rezidivrisiko senken. Das zeigen kürzlich auf der Jahrestagung 2025 der American Society of Clinical Oncology vorgestellte Studiendaten. Demnach stieg die Chance für ein krankheitsfreies Überleben um ein Viertel. Drei Jahre nach der Behandlung war bei 63,1 Prozent der Patienten, die Nivolumab erhielten, kein Rezidiv aufgetreten – bei Patienten nur mit Radiochemotherapie traf das nur auf 52,5 Prozent zu.

Weitere Details finden Sie in unserem Newsletter, genauso wie Aktuelles aus der Grundlagenforschung zur Verarbeitung von Geräuschen: Forschende des Max-Plank-Institutes für empirische Ästhetik haben das Zusammenspiel von elektrischer Stimulation und Hirnrhythmen untersucht und wie transkranielle Wechselstromsimulation das Hören beeinflusst.

Mehr zu weiteren Themen – etwa über Hörverlust als Risikofaktor für Einsamkeit oder einen Rückblick auf den DGHNO-KHC-Kongress 2025 – lesen Sie ebenfalls in unserem Newsletter.

Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
ASCO 2025: Zusatz von Nivolumab zur Radiochemotherapie kann Rezidivrisiko bei Kopf-Hals-Karzinomen senken

ASCO 2025: Zusatz von Nivolumab zur Radiochemotherapie kann Rezidivrisiko bei Kopf-Hals-Karzinomen senken

Ergebnisse der internationalen klinischen Phase-III-Studie NIVOPOSTOP zeigen, dass die zusätzliche Gabe von Nivolumab zur Radiochemotherapie nach der Operation das Rezidivrisiko bei Patienten mit einem lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom verringern kann.

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Riechvermögen? Eine Bereicherung!

Geben Sie mit DUPIXENT® Ihren Patienten# mit schwerer, unkontrollierter CRSwNP*,1 die Chance, das Riechvermögen und damit auch ein großes Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.1,2 Die Therapie wirkt präzise gegen die Typ-2-Inflammationa,2 und überzeugt mit ihrer schnellen und anhaltenden Wirksamkeit.b,2,3

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Künstliche Intelligenz soll Krebstherapie unterstützen

Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums erhalten eine Förderung von Google.org für das Projekt „AIdvice“. Dieses verfolgt das Ziel, aktuelles, evidenzbasiertes Fachwissen in nachvollziehbare und gleichzeitig individuell angepasste Antworten zu übersetzen.

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Komplex und sehr individuell: Wie sich das Gehirn mit rhythmischen Reizen synchronisiert

Komplex und sehr individuell: Wie sich das Gehirn mit rhythmischen Reizen synchronisiert

Wie elektrische Stimulation das Hören beeinflussen kann: Das Gehirn synchronisiert sich mit rhythmischen Geräuschen und kann so Geräusche besser erkennen und verarbeiten. Transkranielle Wechselstromstimulation (tACS) kann diese Fähigkeit beeinflussen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Die prädiktive und prognostische Rolle der radiologisch definierten Sarkopenie bei Kopf-Hals-Tumoren: eine systematische Überprüfung und mehrstufige Meta-Analyse. Br J Cancer, 02.06.2025

Ganglion-Stellatum-Block zur Behandlung von COVID-19-induzierter Parosmie – eine randomisierte, klinische Studie. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg 2025 Jun 12:e251304.

Vermehrte Blutungen bei der Exzision von mit Bevacizumab behandelten NF2-Vestibularis-Schwannomen. Laryngoscope, 13.06.2025

Welche Auswirkungen sind durch den Einsatz von Tirzepatid bei Patienten mit Obstruktiver Schlafapnoe zu erwarten? Sleep 2025;48(6):zsaf045.

 
 

Hörverlust: Einsamkeit als Risikofaktor

Einsamkeit erhöht das Risiko für Hörverlust – unabhängig von anderen Risikofaktoren. Deutliche Hinweise darauf liefert eine groß angelegte Kohortenstudie eines chinesischen Teams, das Daten aus der UK Biobank analysiert hat.

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HNO 2025-Rückblick: „Individualisierung versus Standardisierung“

HNO 2025-Rückblick: „Individualisierung versus Standardisierung“

Die 96. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) stand unter dem Motto „Individualisierung versus Standardisierung“, mit Schwerpunkten wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik oder personalisierte Medizin.

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Panorama:

Ein Whitepaper des Industrieverbandes Spectaris beschäftigt sich mit Telemonitoring in der Regelversorgung und geht dabei insbesondere auf die Schlafmedizin ein. Der Verband spricht sich dafür aus, das Potenzial von Telemonitoring „endlich auszuschöpfen“.
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Die Hybrid-DRG in ihrer derzeitigen Form bringen Nachteile für die ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb fordern der SpiFA und zwei Kinder- und Jugendmedizin-Verbände Verbesserungen vom Gesetzgeber.
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Manche ärztlichen Empfehlungen sind gut für die Gesundheit und für das Klima. Allerdings werden ärztliche Empfehlungen besser angenommen, wenn der Klimabezug fehlt – insbesondere bei Klimaskeptikern.
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TERMINE:

A- und B-Mode Sonographie Kopf-Hals DEGUM Abschlusskurs
18. - 19. Juli 2025
Freiburg

Aufbaukurs Allergologie interdisziplinär
19. Juli 2025
Ulm

Septorhinoplasty & Facial Plastics Cadaveric Course
22. - 24. Juli 2025
Newcastle upon Tyne, Großbritannien

Operationskurs Ohrmuschelplastik am Modell
2. August 2025
Jena

Central European Endoscopic Ear Surgery Course
2. - 3. September 2025
Olomouc, Tschechien

 
 

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