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Liebe Leserinnen und Leser,
bei zwei Personen mit ähnlichen Spiegeln an Erdnuss-spezifischen Antikörpern kann eine allergische Reaktion trotzdem unterschiedlich stark ausfallen. Warum das so ist, zeigt eine aktuelle Studie auf: Demnach könnte das Mikrobiom in Mund und Dünndarm eine entscheidende Rolle spielen. So konnten die Studienautoren mehrere Bakterienarten identifizieren, die Erdnuss-Allergene abbauen. Eine zweite Erklärung für die unterschiedliche Schwere allergischer Reaktionen auf Erdnüsse liefert ein Team des Instituts für Allergieforschung der Berliner Charité: So könnte die Molekülstruktur der Antikörper relevant sein, insbesondere die Zuckermoleküle von Immunglobulin E (IgE). Denn diese können die „Schlagkraft“ von IgE – und damit die Schwere der allergischen Reaktion – in entscheidender Weise modulieren.
Details zu diesen Studien lesen Sie in unserem Newsletter, genauso wie weitere Meldungen zu aktuellen Themen aus Medizin & Forschung – etwa über eine neuartige Bildgebungstechnik, die für mehr Kontraste und präzisere Bilder sorgt. Sie könnte künftig bei Injektionslaryngoplastiken eingesetzt werden.
Außerdem machte sich in dieser Woche der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte für mehr Digitalisierung mit Blick auf ein Primärarztsystem stark: Gemäß dem Grundsatz „digital vor ambulant vor stationär“ sollte eine digitale Ersteinschätzung grundsätzlich Vorrang haben. Ein entsprechendes System müsse jetzt entwickelt werden, so die Forderung des Verbandes.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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