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Liebe Leserinnen und Leser,
wie die Bestimmung zirkulierender Tumor-DNA bei HPV-bedingten Kopf-Hals-Tumoren die Risikoeinschätzung verbessern könnte, zeigt eine aktuelle Studie: Die Autoren hatten die Spiegel zirkulierender HPV-DNA bei Patienten mit HPV-assoziiertem Oropharynx-Plattenepithelkarzinom untersucht. Dabei zeigte sich, dass sich die Spiegel zum Teil deutlich unterschieden, abhängig von verschiedenen Faktoren. Das Fazit der Autoren: Die ctDNA-Spiegel nach der Operation könnten Hinweis auf ein erhöhtes Risiko sein, müssten aber im Kontext mit Befunden aus der Pathologie interpretiert werden.
Die Details zu dieser Studie lesen Sie in unserem Newsletter, genauso wie weitere interessante Neuigkeiten aus der Forschung zu Kopf-Hals-Tumoren. So konnte ein internationales Team einen Zusammenhang zwischen pathogenen Varianten von BRCA2 und Kopf-Hals-Krebs nachweisen. Aktuelle Empfehlungen für ein gezieltes Screening ergeben sich nach Einschätzung der Autoren noch nicht – allerdings sind die Ergebnisse ein weiterer Schritt hin zu erweiterten und individuelleren Therapieoptionen.
Außerdem Aktuelles aus der Allergieforschung: Forschende haben den Ablauf von Immunglobulin-E-vermittelten Immunreaktionen auf molekularer Ebene charakterisiert. Sie konnten auch zeigen, wie maßgeschneiderte Antikörper die immunologische Reaktionskaskade bei einer allergischen Reaktion auf das Gift der Honigbiene blockieren können.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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