Ausgabe 32/2025

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Mittwoch, 06. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

die Herzforschung wagt sich mit wachsender Präzision in mikroskopisch kleine, aber klinisch bedeutsame Bereiche vor: von elektrischer Erregungsausbreitung in Narbengewebe bis hin zu personalisierten Fibrosemodellen. Zwei aktuelle Studien zeigen, wie grundlagenwissenschaftliche Innovationen künftig auch therapeutische Lücken in der Kardiologie schließen könnten.
In Bonn ist es einem Forschungsteam gelungen, das Tunnelprotein Connexin 43 gezielt in kardiale Fibroblasten nach Myokardinfarkt einzuschleusen – mithilfe einer magnetisch gesteuerten Gentherapie. Die Idee: die Reizleitung in Narbenarealen wiederherzustellen, um das Risiko gefährlicher Rhythmusstörungen zu senken. Erste Tiermodelle zeigen bereits eine signifikante Reduktion arrhythmischer Ereignisse. Der Weg in die klinische Anwendung ist zwar noch weit, doch das Potenzial ist evident.
Ein anderes, auf den ersten Blick eher dermatologisches Projekt aus den USA hat ebenfalls kardiologische Relevanz: Forschende konnten in einem 3D-Hautmodell die komplexe Pathophysiologie fibrosierender Erkrankungen realitätsnah nachbilden – inklusive Immunzellbeteiligung. Auch kardiovaskuläre Fibrosen wie die Herzfibrose könnten durch diese Plattform besser verstanden und gezielter adressiert werden.
Beide Ansätze eint ein Ziel: mehr Präzision und Individualisierung in der Therapie.
Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Weniger Herzrhythmusstörungen nach Herzinfarkt mittels Gentherapie

Weniger Herzrhythmusstörungen nach Herzinfarkt mittels Gentherapie

Das nach einem Myokardinfarkt entstehende kardiale Narbengewebe stört die elektrische Erregungsausbreitung im Herzen. Die gentherapeutische Anreicherung des Tunnelproteins Connexin 43 konnte in Mäusen die Leitungskapazität in der Infarktnarbe verbessern – und so vor gefährlichen Rhythmusstörungen schützen.

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5 Jahre FORXIGA® bei HFrEF – 5 Jahre Vertrauen

Seit 5 Jahren kann FORXIGA® bei HFrEF eingesetzt werden und Patient:innen mehr lebenswerte Zeit ermöglichen.1,2 Danke, für Ihr Vertrauen in FORXIGA®, dem einzigen SGLT-2i mit Mortalitätsvorteil bei HFrEF.1,a

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3D-Modell soll schnellere Entwicklung von Fibrose-Therapien ermöglichen

Im Labor kultivierte Haut bildet die Komplexität realer Krankheitsprozesse ab und könnte die Entwicklung zielgerichteterer Therapien bei systemischer Sklerose sowie anderen potenziell lebensbedrohlichen fibrosierenden Erkrankungen ermöglichen.

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Schlaganfallrisiko bei nvVHF gezielt +
evidenzbasiert senken

Patient:innen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) tragen ein deutlich höheres Risiko für ischämische Schlaganfälle, daher ist eine wirksame Antikoagulation entscheidend, um embolische Ereignisse zu verhindern. DOACs wie Edoxaban bieten hierbei eine effektive und zugleich wirtschaftliche Option mit vorteilhaftem Sicherheitsprofil, breiter Evidenzbasis und Leitlinienempfehlung.

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Walter Benjamin-Stipendium für Projekt zur Herzmuskelschwäche vergeben

Walter Benjamin-Stipendium für Projekt zur Herzmuskelschwäche vergeben

Dr. Tobias Lerchner erhält für sein zweijähriges Forschungsprojekt zur dilatativen Kardiomyopthie das Walter Benjamin-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Diabeteskomplikationen: Rolle des Migrationsstatus bei Folgeerkrankungen und Sterberisiko untersucht

In Europa lebende Menschen mit südasiatischen und afrikanischen Wurzeln erkranken häufiger an Typ-2-Diabetes als die europäische Mehrheitsbevölkerung. Dennoch sterben sie seltener an den Folgeerkrankungen. Eine Metaanalyse liefert neue Erkenntnisse.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Polygenetische Risikoscores für Obstruktive Schlafapnoe zeigen Signalwege auf, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.
EBioMedicine 2025;117:105790.

Transfusionsstrategie und ihre Auswirkungen auf die Lebensqualität von Patienten mit Myokardinfarkt und Anämie: Eine sekundäre Analyse der randomisierten klinischen Studie MINT.
JAMA Intern Med 2025:e250654.

Risiko eines akuten ischämischen Schlaganfalls nach kardiologischen Eingriffen in den Vereinigten Staaten von 2016 bis 2021.
Neurology 2025;105(1):e213766.

 
 
 
 
ADAC-Stiftung fordert bessere Ausstattung von Autohöfen mit Defibrillatoren

ADAC-Stiftung fordert bessere Ausstattung von Autohöfen mit Defibrillatoren

Eine neue Erhebung zeigt: Zwei Drittel der Autobahnraststätten sind bereits mit automatisierten externen Defibrillaton (AEDs) ausgestattet. Nachholbedarf gibt es jedoch bei den etwas abseits gelegeneren Autohöfen.

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PANORAMA:

Die elektronische Patientenakte ist seit fast 100 Tagen in den Praxen einsetzbar. Viele Versicherte haben aber noch keinen Zugang. Die Techniker Krankenkassen könnte sich einen einfacheren Registrierungsprozess vorstellen.
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Forschende der Technischen Universität zeigen mit einer aktuellen Studie auf, wie sich das Vertrauen in die elektronische Patientenakte stärken lässt: Entscheidend ist, auf welche Art und Weise Informationen zum Datenschutz vermittelt werden.
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Bei Frauen mit prämenstruellen Symptomen besteht ein leicht erhöhtes Risiko, später im Leben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dies zeigt eine neue Untersuchung von Mitarbeitern des schwedischen Karolinska Institutet.
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TERMINE:

European Society of Cardiology Congress 2025
29. August – 1. September 2025
Madrid, Spanien

Update Kardiologie: FOMF Experten-Forum
4. September 2025
online

Deutscher Schlaganfallkongress 2025
4.–6. September 2025
Berlin

7. Grazer Herzkreislauftage
10. - 15. September 2025
Graz, Österreich

39. Jahreskongress der European Society for Vascular Surgery
23.–26. September 2025
Istanbul, Türkei

DGK Herztage 2025
25. - 27. September 2025
Hamburg

 
 

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