Ausgabe 37/2025

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Mittwoch, 10. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

fast die Hälfte der Patienten, die im Zuge eines Herzinfarktes einen kardiogenen Schock erleiden, verlässt das Krankenhaus nicht lebend. Ob die Mortalität durch die intravenöse Verabreichung von Cangrelor im Vergleich zur oralen Gabe von zerkleinerten Ticagrelor-Tabletten gesenkt werden kann, untersuchte die randomisierte Studie DAPT-SHOCK-AMI. Zwar bewirkte die Cangrelor-Infusion bei allen Studienteilnehmern eine sofortige und wirksame Thrombozytenhemmung (unter Ticagrelor kam diese nur bei 22% der Patienten am Ende der primären PCI zustande), der kombinierte primäre klinische Endpunkt aus Gesamtmortalität, Myokardinfarkt und Schlaganfall nach 30 Tagen wurde jedoch nicht erreicht. Weshalb Co-Studienleiter Prof. Deepak Bhatt in intravenös verabreichtem Cangrelor trotzdem einen „bedeutenden Fortschritt in der Behandlung des kardiogenen Schocks“ sieht, lesen im entsprechenden Beitrag.

Die Verhinderung von Myokardschäden nach nicht kardialen Operationen (MINS) hatte die Studie PREVENT-MINS zum Ziel. Darin erhielten mehr als 2000 Patienten in der Stunde vor der Operation sowie bis zu sieben Tage danach entweder Ivabradin oder Placebo. Im Ergebnis war Ivabradin im Vergleich zu Placebo nicht nur wirkungslos, eine vorspezifizierte Subgruppenanalyse ergab sogar ein erhöhtes MINS-Risiko bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit. Aufgrund von Aussichtslosigkeit wurde die Studie sodann auch vorzeitig abgebrochen.

Lesen Sie auch heute noch einmal spannende Studien, die auf dem europäischen Kardiologenkongress (ESC 2025) in Madrid präsentiert wurden.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
ESC2025: Was bringt die intravenöse Plättchenhemmung bei herzinfarktbedingtem kardiogenem Schock?

ESC2025: Was bringt die intravenöse Plättchenhemmung bei herzinfarktbedingtem kardiogenem Schock?

Im Vergleich zu oralem Ticagrelor bewirkte intravenös (i.v.) verabreichtes Cangrelor in der randomisierten Studie DAPT-SHOCK-AMI eine sofortige, wirksame Thrombozytenhemmung ohne Anstieg schwerer Blutungen und mit einer Tendenz zu niedrigeren Mortalitätsraten bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt und kardiogenem Schock.

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Food Noise bei Adipositas: Endlich Ruhe im
Kopf mit Mounjaro®?

Die Gedanken kreisen ständig ums Essen? Das ist bei Menschen mit Adipositas nicht selten und hängt oft mit einer gestörten Regulation des Hunger- und Belohnungssystems zusammen. Wie Sie Ihre Patient:innen bei dem Phänomen Food Noise unterstützen können und welche Rolle der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist Mounjaro®6,* dabei spielen kann, erfahren Sie hier.

Fachinformation | PP-TR-DE-3322

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ESC2025: Ivabradin bietet keinen Schutz vor Myokardschäden nach nicht kardialen Operationen

Laut aktuellen Forschungsergebnissen, die im Rahmen einer Hot-Line-Session auf dem europäischen Kardiologenkongress (ESC2025) vorgestellt wurden, reduziert Ivabradin das Auftreten von Myokardschäden nach nicht kardialen Operationen (MINS) nicht.

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Vorhofflimmern: Präzise DOAC-Dosierung
im Fokus

Eine leitliniengerechte Antikoagulation senkt bei Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko deutlich – doch nur, wenn die Dosierung stimmt. Unterdosierung kann die Wirksamkeit erheblich mindern. Erfahren Sie, wie Edoxaban (Lixiana®) mit klaren Dosisreduktionsempfehlungen, einmal täglicher Gabe und robuster Evidenz eine sichere, effektive und praxisgerechte Option bietet.

Atrial Fibrillation
 
 
 
ESC2025: Wirksamkeit von Semaglutid und Tirzepatid zur Behandlung der kardiometabolischen HFpEF bestätigt

ESC2025: Wirksamkeit von Semaglutid und Tirzepatid zur Behandlung der kardiometabolischen HFpEF bestätigt

Eine Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten kann das Risiko für eine Krankenhauseinweisung und Tod bei übergewichtigen Patienten mit HFpEF und Diabetes um mehr als 40 Prozent reduzieren. Das zeigt eine Studie, die anlässlich des europäischen Kardiologenkongresses (ESC2025) in „JAMA“ publiziert wurde.

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10-Action Now: Setzen Sie frühzeitig auf
Jardiance®

Nicht warten – starten! Nach wie vor ist chronische Herzinsuffizienz eine ernste Erkrankung, 3 von 4 Betroffenen sterben innerhalb von 5 Jahren.1 Umso wichtiger ist ein frühes und entschlossenes Handeln. Die ESC-Leitlinie empfiehlt uneingeschränkt den Erstlinien-Einsatz von SGLT2-Hemmern wie Jardiance®, das im EMPOWER®-Studienprogramm breite kardiorenale Effekte zeigte.2–7

Pflichttext & Referenzen

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ESC2025: Retikulierte Thrombozyten als Verursacher von Herzinfarkten trotz Plättchenhemmung

Eine besonders aktive Untergruppe von Blutplättchen kann bei Menschen mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) trotz medikamentöser Therapie Herzinfarkte verursachen. Die jüngste Entschlüsselung der involvierten Signalwege kann Wege für maßgeschneiderte Therapien eröffnen.

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Teilnahme noch heute sichern:
Hyperlipidemia Academy 2025

Anerkannte Expert:innen blicken bei der 12. Hyperlipidemia Academy* in die Zukunft des Lipidmanagements, werfen aber auch einen Blick zurück. Zentrales Ziel ist es, kardiovaskuläre Hoch-/Höchstrisiko-Patient:innen noch früher zu identifizieren und individuell besser versorgen zu können. Diskutiert wird dabei auch, welche Chancen die PCSK9-Inhibition bietet.

Referenzen

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GLP-1-Rezeptoragonisten: Einfluss auf das Krebsrisiko

GLP-1-Rezeptoragonisten: Einfluss auf das Krebsrisiko

Eine langfristige Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten erhöht wahrscheinlich nicht das Krebsrisiko – für Adipositas-assoziierte Krebsarten könnte das Risiko sogar gesenkt werden, wie eine neue US-Studie andeutet.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Wirksamkeit und Sicherheit von Baxdrostat bei Teilnehmern mit Chronischer Nierenkrankheit und unkontrollierter Hypertonie: Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie.
J Am Soc Nephrol 06.09.2025.

Helicobacter-pylori-Screening nach akutem Myokardinfarkt: Die cluster-randomisierte Crossover-Studie HELP-MI SWEDEHEART.
JAMA 01.09.2025.

Auswirkung von Messfehlern beim systolischen Blutdruck auf die Kosteneffizienz intensiver Blutdruckziele.
Ann Intern Med 19.08.2025.

 
 
 
 

PANORAMA:

Im französischen Besançon steht ein Anästhesist vor Gericht, der 30 Patienten vergiftet und zwölf davon getötet haben soll. Erschaudern lässt, was die Ermittler als mögliches Motiv vermuten.
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Nach Ansicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft müssen zentrale Instrumente der Krankenhausreform dringend nachgebessert werden.
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bringt ein Aus für den Bundes-Klinik-Atlas in Spiel.
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TERMINE:

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18.–20. September 2025
Weimar

Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung: Unterschiedlich behandelt – besser versorgt
19. September 2025
Düsseldorf

39th European Society for Vascular Surgery Annual Meeting
23.–26. September 2025
Istanbul, Türkei

 
 

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