|
Liebe Leserinnen und Leser,
laut der Europäischen Kommission liegt der Anteil der Menschen in der EU, die älter sind als 65 Jahre, derzeit bei etwa 20 Prozent – Tendenz steigend. Für das Jahr 2050 rechnet man mit einem Senioren-Anteil in der Bevölkerung von rund 30 Prozent. Analog zu dieser demografischen Entwicklung beschäftigt sich die medizinische Forschung immer mehr mit körperlichen Veränderungen, die mit dem normalen Alterungsprozess einhergehen. Das Ziel: Auch Menschen in hohem Alter, die weitestgehend körperlich gesund sind, ein gutes Leben zu ermöglichen.
Dem widmete sich auch eine US-Forschungsgruppe in einer aktuellen Studie. Hintergrund ihrer Untersuchung: Nicht selten scheinen bei älteren Patienten, die mit Klagen über eine wachsende Atemnot vorstellig werden, keine organischen Ursachen oder chronischen Erkrankungen vorzuliegen, von denen die Dyspnoe herrührt. Anhand eines präklinischen Modells – Mäusen unterschiedlichen Alters – erforschten die Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit des kardiopulmonalen Systems mit zunehmendem Alter und die Veränderung der zugrunde liegenden mechanischen Eigenschaften. Dabei stießen sie auf Hinweise, wonach eine fortschreitende Versteifung der Pulmonalarterie einige altersbedingte Beeinträchtigungen der Herz- und Lungenfunktion erklären könnte.
Außerdem finden Sie im heutigen Newsletter einen Nachklapp zur 92. DGK-Jahrestagung: Dr. Sorin S. Popescu präsentierte im Rahmen einer Late-breaking-clinical-Trials-Session neueste Studiendaten zur Same-Day-Discharge nach Katheterablation. Und in einem Übersichtsbeitrag erfahren Sie, welche Preise und Auszeichnungen in diesem Jahr verliehen wurden.
Eine informative Lektüre und eine sonnig frühlingshafte Restwoche wünscht Ihnen
|