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Liebe Leserinnen und Leser,
bei der aktuellen Hitzewelle ist Bewegung vermutlich eher etwas, das man umgehen möchte. Für Herz-Kreislauf-Patienten ist sie – bei moderateren Temperaturen – jedoch äußerst relevant zur Vermeidung nachfolgender kardiovaskulärer Ereignisse. Nur ein Drittel der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen allerdings ist Untersuchungen zufolge körperlich aktiv. Laut einer aktuellen Metaanalyse können Smartwatches und Fitness-Tracker hier motivierend wirken. Die Analyse von 14 Studien ergab mit unterschiedlichen digitalen Anwendungen und Wearables eine Steigerung von täglich etwa 1100 Schritten und etwa vier Minuten mehr moderate bis intensive Bewegung bei Patienten mit Herzerkrankungen oder Schlaganfall in der Vorgeschichte. Da die digitalen Geräte heutzutage bereits weit verbreitet sind, könnten sie somit eine reale Chance zur kardiovaskulären Prävention bieten.
Während digitale Helfer die Motivation im Alltag steigern können, liefert eine weitere aktuelle Untersuchung auf Basis prospektiver Kohortendaten wertvolle Erkenntnisse darüber, wie vor allem Frauen ihr Training optimal gestalten sollten, um ihr kardiovaskuläres Risiko zu senken: Demnach stellt Krafttraining einen wirksamen Hebel dar, der in Kombination mit Ausdauertraining besonders effektiv zu sein scheint.
Zwar liefern die genannten Studien keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse, dennoch erinnern sie einmal mehr daran, wie wichtig Bewegung für die Herzgesundheit ist – und liefern Tipps, wie sich körperliche Aktivität einerseits allgemein steigern und andererseits insgesamt wirkungsvoller gestalten lässt.
In diesem Sinne: Genießen Sie die Sommertage im Schatten und verlegen Sie die eigene Sportrunde am besten in die kühleren Abendstunden. Eine interessante Lektüre wünscht
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