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Liebe Leserinnen und Leser,
eine Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) im Säuglingsalter kann nicht nur zu schweren Atemwegserkrankungen führen, sondern auch das Risiko für ein späteres Asthma erhöhen. Dies gilt insbesondere für Kinder, die ein genetisches Allergierisiko haben, wie jüngst belgische Forscher herausgefunden haben. Doch die Wissenschaftler konnten am Mausmodell auch zeigen, dass die RSV-Prophylaxe, sei es als maternale Impfung oder Immunisierung nach der Geburt, dieses Risiko minimieren kann.
Auch Übergewicht, unter dem eine steigende Zahl Kinder und Jugendliche leidet, kann Spätfolgen wie die Koronare Herzkrankheit haben. Die gute Nachricht ist: Gelingt es den Betroffenen, ihr Gewicht bis zum frühen Erwachsenenalter zu normalisieren, sinkt ihr kardiovaskuläres Risiko wieder auf ein Niveau, als wären sie nie übergewichtig gewesen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Jugendliche erst mit der Pubertät zu viele Pfunde zulegen. Damit kommt auch hier der frühen Prävention eine ganz maßgebliche Rolle für die Gesundheit des Einzelnen, aber auch für die öffentliche Gesundheit zu.
Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei Sie als Pädiaterinnen und Pädiater. Wichtig ist allerdings, die Kinder und deren Eltern mit ins „Präventionsboot“ zu holen. Und da ist einer aktuellen Umfrage zufolge noch ein bisschen Luft nach oben. In der gab nämlich rund ein Drittel der befragten Kinder zwischen acht und 17 Jahren an, sich vom Kinderarzt/von der Kinderärztin nicht ausreichend gehört zu fühlen.
Außerdem lesen Sie in diesem Newsletter, welche Antworten Künstliche Intelligenz auf elterliche Fragen zu kindlichem Asthma liefert, wie es Forschenden offenbar gelungen ist, autistische Verhaltensweisen von Mäusen zu lindern und welche Möglichkeiten der Hautkrebsvorsorge US-amerikanische Wissenschaftler erforschen.
Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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