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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
dass Eltern enormen Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder haben, leuchtet ein. Indem sie für gesundes Essen, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf sorgen sowie ihren Kindern emotionale Zuwendung und Unterstützung geben, legen sie den Grundstein für ein gesundes Aufwachsen. Doch manchmal reicht der Einfluss auf die kindliche Gesundheit auch weiter zurück, wie eine aktuelle Studie aus Australien zeigt.
In einer Studienkohorte von Kindern, die über mehr als 50 Jahre beobachtet wurden, konnten die Forschenden zeigen, dass nicht nur direktes Passivrauchen die Lungengesundheit von Kindern gefährdet, sondern auch, wenn bereits ihre Väter mit rauchenden Eltern aufgewachsen sind. Die Forschenden erklären den Zusammenhang damit, dass die Exposition gegenüber schädlichen Substanzen die Genexpression verändern und Reparaturmechanismen modifizieren kann, die dann vererbbar werden können. Vorpubertäre Jungen seien hierfür besonders anfällig, so die Autoren.
Angesichts der Tatsache, dass weit mehr Jugendliche Passivrauchen ausgesetzt sind als selbst zum Glimmstängel greifen, sind die Ergebnisse der australischen Forschergruppe auch für die öffentliche Gesundheit von großem Interesse.
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