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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als während der Coronapandemie zunehmend Impfstoffe zur Verfügung standen, entbrannte auch die Diskussion, ob es sinnhaft ist, Kinder und Jugendliche gegen SARS-CoV-2 zu immunisieren. Schließlich wurden gerade bei Heranwachsenden überwiegend leichte Krankheitsverläufe beobachtet. Als Folge von Impfungen, insbesondere mit den mRNA-Vakzinen, wurden jedoch Herzmuskelentzündungen berichtet. Daher stellte die Entscheidung, ob Kinder gegen COVID-19 geimpft werden sollten, nicht nur für Eltern eine Herausforderung dar.
Dass die Entscheidung für die Impfung zumindest mit Blick auf kardiovaskuläre und immunologische Komplikationen die richtige war, zeigt nun eine aktuelle Studie aus Großbritannien. Aus den Daten von mehr als 14 Millionen Kindern und Jugendlichen konnten die Forschenden ableiten, dass nach einer COVID-19-Infektion Thrombosen, Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen häufiger auftraten als nach einer Impfung – und dass das Risiko für diese Komplikationen nach einer Infektion viel länger anhielt.
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