Ausgabe 38/2024

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Freitag, 20. September 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

nach der Verabreichung von Lidocain an Kinder, bei denen in Notfallsituationen ein intraossärer Zugang gelegt werden musste, kam es in jüngster Vergangenheit wiederholt zu Zwischenfällen mit teilweise dramatischem Ausgang. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat darauf nun mit einem Positionspapier reagiert, in dem sie sich strikt gegen den Einsatz des Medikaments in der pädiatrischen Notfallmedizin ausspricht. Die Argumente der Fachgesellschaft leuchten ein: In mehr als der Hälfte der Fälle wird der intraossäre Zugang bei Kindern gelegt, die reanimiert werden müssen und daher ohne Bewusstsein sind. Eine Schmerzlinderung ist daher der lebensrettenden Therapie gegenüber nachrangig. Liegt keine lebensbedrohende Situation vor, könne die Analgesie auch über andere Applikationsformen verabreicht werden. Jetzt gilt es, die Vorgaben der DIVI in allen Bereichen der pädiatrischen Notfallmedizin umzusetzen und in alle Ausbildungskonzepte zu integrieren, damit nicht noch mehr Kinder zu Schaden kommen.

Die Einzelheiten der DIVI-Empfehlung sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Kindernotfallmedizin: Kein Lidocain mehr bei intraossärem Zugang

Kindernotfallmedizin: Kein Lidocain mehr bei intraossärem Zugang

Lidocain soll in der Kindernotfallmedizin nicht mehr zur Verhinderung eines Punktions- oder Injektionsschmerzes bei Anlage eines intraossären Zugangs angewendet werden. So lautet die abschließende Empfehlung aller notfallmedizinischen, pädiatrischen Fachgesellschaften in einer aktuell veröffentlichten Stellungnahme.

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Neue Real-World-Daten zu Pertussis-Impfstoffen wie Hexyon®

Nach einem Covid-19-bedingtem Tiefstand wurden 2023 wieder 3.318 Pertussis-Erkrankungen in Deutschland gemeldet.1 Säuglinge sind besonders gefährdet und müssen oft im Krankenhaus behandelt werden.2 Zwei azelluläre Pertussis-(aP)-Komponenten, die auch in Hexyon® enthalten sind, zeigten in einer neuen Real-World-Langzeitstudie eine beobachtete Schutzwirkung von > 93 % bei der Pertussis Grundimmunisierung vs. keine Immunisierung.3

Pflichttext Hexyon®

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Weniger Frühgeburten während der Corona-Pandemie

Eine Studie unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Universitätsklinikums Ulm liefert neue Erkenntnisse für die Frühgeborenenversorgung und den Umgang mit Risikoschwangerschaften während der Corona-Pandemie.

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Hörstörungen bei Neugeborenen: Oft spielen Gene eine Rolle

Hörstörungen bei Neugeborenen: Oft spielen Gene eine Rolle

Im Alter hören viele Menschen schlechter. Doch manche kommen schon mit Beeinträchtigungen auf die Welt. Es gibt verschiedene Ursache, unterschiedliche Verläufe ‒ und Technik, die Betroffenen hilft.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Differenzialdiagnosen bei Verdacht auf Multiple Sklerose in der Pädiatrie und bei Patienten mit späterer Manifestation – ein Review.
JAMA Neurology, 16.09.2024

Schlafstörungen und suizidales Verhalten in der Präadoleszenz.
JAMA Psychiatry, 16.09.2024

Einsatz von medizinischem Cannabis bei Kindern und Jugendlichen – systematischer Review und Meta-Analyse.
JAMA Pediatrics, 16.09.2024

Zusammenhang zwischen später Geburt (>42 SSW) und ungünstigen Wachstumsergebnissen bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren: Eine nationale retrospektive Kohortenstudie.
Paediatr Perinat Epidemiol, 19.09.2024

 
 

Sepsis bei Kindern: Neue Checkliste veröffentlicht

Pünktlich zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September hat die Sepsis-Stiftung eine neue Checkliste vorgestellt. Diese soll Eltern und medizinischem Personal helfen, die unspezifischen Frühzeichen einer Sepsis rechtzeitig zu erkennen. 

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Neue Augensensoren: Verbesserung der Blickverfolgung zur Beurteilung von Hirnleistungsstörungen

Neue Augensensoren: Verbesserung der Blickverfolgung zur Beurteilung von Hirnleistungsstörungen

Ein Ingenieurteam der University of Houston (UH) hat tragbare Sensoren entwickelt, die Augenbewegungen untersuchen, um Hirnkrankheiten oder Hirnschäden zu beurteilen.

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KURZMELDUNGEN:

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt die Förderung selbstregulatorischer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen als Leitperspektive des deutschen Bildungssystems.
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Im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhält Dr. Nico Bast von der Universitätsmedizin Frankfurt zwei Millionen Euro, um zu erforschen, ob das Risiko für psychische Erkrankungen bei Kleinkindern über die Pupillenreaktion vorhergesagt werden kann.
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TERMINE:

Curriculum „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie in der kinder- und jugendärztlichen Praxis“
7. – 9. Oktober 2024
Bonn

49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuropädiatrie
10. – 12. Oktober 2024
Stuttgart

40. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
16. – 18. Oktober 2024
Köln

 
 

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