Ausgabe 08/2025

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Freitag, 21. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

um kardiologische und metabolische Parameter wie Blutdruck, Blutfette und Insulinresistenz zu verbessern und das Körpergewicht zu reduzieren, raten viele Experten zum Intervallfasten. Inzwischen leiden auch viele Kinder und Jugendliche unter Übergewicht und damit einhergehenden Problemen wie Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden und Vorformen von Altersdiabetes. Da liegt es nahe, diese Beschwerden auch bei ihnen mit der derzeit auch in den Medien sehr präsenten Form des Fastens anzugehen. Nach Untersuchungen an Mäusen raten Forschende der Technischen Universität München (TUM), des LMU Klinikums München und von Helmholtz Munich davon jedoch dringend ab. Denn während sich bei erwachsenen Tieren die Insulinsensitivität durch die Nahrungsrestriktion verbesserteproduzierten die Betazellen der Bauchspeicheldrüse junger Mäuse nur noch wenig Insulin. Der Grund hierfür war, dass sich die insulinbildenden Zellen der jungen Tiere bei langfristigem Fasten nicht richtig entwickelten und denen ähnelten, die bei Menschen mit Typ-1-Diabetes zu finden sind. Damit sind die Ergebnisse der Tierstudie durchaus auf den Menschen übertragbar, glauben die Forschenden.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Maus-Studie zeigt: Intervallfasten könnte Heranwachsenden schaden

Maus-Studie zeigt: Intervallfasten könnte Heranwachsenden schaden

Das Alter spielt beim langfristigen Intervallfasten eine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Technischen Universität München (TUM), des LMU Klinikums München und von Helmholtz Munich. Im Versuch mit Mäusen zeigte sich, dass Intervallfasten bei Heranwachsenden die Entwicklung von Zellen stört, die für die Produktion von Insulin zuständig sind.

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Nicht verpassen: 5. Kölner TMA-Symposium am 21. & 22. März

Wären Sie in der Lage, eine TMA frühzeitig zu erkennen? Seien Sie dabei, wenn sich am 21. und 22. März hochkarätige Expert*innen virtuell zum 5. Kölner TMA-Symposium treffen – und über die Diagnose und Therapie von TMA-Erkrankungen diskutieren. Jetzt anmelden & CME-Punkte sammeln!

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Neue Ursache für kindliche Schlaganfälle gefunden

Schlaganfälle bei Neugeborenen sind selten und die Ursachen nicht immer bekannt. Ein Forschungsteam der Greifswalder Transfusionsmedizin konnte nun zusammen mit Kollegen aus Österreich einen neuen Mechanismus aufdecken.

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Personalisierte Therapie: Schrittweise Erdnusszufuhr zeigt Erfolg

Personalisierte Therapie: Schrittweise Erdnusszufuhr zeigt Erfolg

Kinder mit hochschwelliger Erdnussallergie, die allmählich größere Dosen von im Laden gekaufter Erdnussbutter aßen, erreichten eine deutlich höhere und lang anhaltende Desensibilisierungsrate als diejenigen, die Erdnüsse vermieden, so eine neue Studie.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

eHealth in der Kinderchirurgie: Auswirkungen auf die postoperative Versorgung nach rekonstruktiven Eingriffen bei anorektalen Fehlbildungen und Morbus Hirschsprung.
J Ped Surg, 19.02.2025

Septische Lungenembolie in der pädiatrischen Bevölkerung: Eine Fallserie mit Literaturübersicht.
Pediatr Infect Dis J, 05.02.2025

Psychische und somatische Erkrankungen bei Kindern mit dem Phänotyp einer breit angelegten vermeidend-restriktiven Ess-Störung.
JAMA Pediatrics, 17.02.2025

Mekoniumbedingte Obstruktion und klinische Ergebnisse bei Terminkindern und Frühgeborenen.
JAMA Netw Open 2025;8(2):e2459557.

 
 

Belastende Erfahrungen im Kindesalter lassen das Gehirn schneller altern

Erwiesen ist, dass sich hochbelastende Kindheitserfahrungen mitunter negativ auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten nun zeigen, dass sie darüber hinaus auch zu messbaren Anzeichen für eine beschleunigte Hirnalterung führen und neurodegenerative Prozesse im Alter verstärken.

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Langes Überleben nach CAR-T-Zelltherapie gegen Neuroblastome

Langes Überleben nach CAR-T-Zelltherapie gegen Neuroblastome

Eine Frau, die als 4-Jährige in einer klinischen Phase-I-Studie gegen ein rezidiviertes Neuroblastom mit CAR-T-Zellen der ersten Generation behandelt wurde, ist laut einem Bericht in „Nature Medicine“ immer noch in Remission.

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KURZMELDUNGEN:

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden Patienten der Kinderonkologie mit individuell dosierten Kautabletten behandelt, die in der Klinikapotheke im 3-D-Drucker hergestellt werden und nach Himbeere schmecken. Das soll die Akzeptanz und Arzneimittelsicherheit erhöhen.
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Mit dem Concussion-Awareness-Projekt (CAP) bieten die ZNS-Stiftung und das LMU Klinikum München seit Mitte Februar in drei Bundesländern ein Präventionsprojekt für mehr Sicherheit im Umgang mit Gehirnerschütterungen bei Kindern und Jugendlichen an.
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