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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
um kardiologische und metabolische Parameter wie Blutdruck, Blutfette und Insulinresistenz zu verbessern und das Körpergewicht zu reduzieren, raten viele Experten zum Intervallfasten. Inzwischen leiden auch viele Kinder und Jugendliche unter Übergewicht und damit einhergehenden Problemen wie Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden und Vorformen von Altersdiabetes. Da liegt es nahe, diese Beschwerden auch bei ihnen mit der derzeit auch in den Medien sehr präsenten Form des Fastens anzugehen. Nach Untersuchungen an Mäusen raten Forschende der Technischen Universität München (TUM), des LMU Klinikums München und von Helmholtz Munich davon jedoch dringend ab. Denn während sich bei erwachsenen Tieren die Insulinsensitivität durch die Nahrungsrestriktion verbesserte, produzierten die Betazellen der Bauchspeicheldrüse junger Mäuse nur noch wenig Insulin. Der Grund hierfür war, dass sich die insulinbildenden Zellen der jungen Tiere bei langfristigem Fasten nicht richtig entwickelten und denen ähnelten, die bei Menschen mit Typ-1-Diabetes zu finden sind. Damit sind die Ergebnisse der Tierstudie durchaus auf den Menschen übertragbar, glauben die Forschenden.
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Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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