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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
Immuntherapien mit Check-Point-Inhibitoren oder CAR-T-Zellen gelten bei verschiedenen Krebserkrankungen als vielversprechende Behandlungsoption. Kinder profitieren bislang jedoch nicht von solchen Therapieansätzen. Schwedische Wissenschaftler haben nun möglicherweise den Grund dafür entdeckt: Sie konnten zeigen, dass das kindliche Immunsystem ganz anders auf Tumorzellen reagiert als das Immunsystem von Erwachsenen. So sind Immunzellen von Kindern oft gar nicht gegen den Tumor aktiviert. Entsprechend hilft es auch nichts, das Immunsystem in seinem Kampf zu unterstützen. Stattdessen müsste es nach Ansicht der Forscher erst einmal „wachgerüttelt“ werden. Und dafür sind eben völlig andere immuntherapeutische Ansätze notwendig als bei Erwachsenen.
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