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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
moderne Hochdurchsatztechnologien ermöglichen die Analyse der verschiedenen „Ome“ eines Organismus. Die dabei gewonnenen Ergebnisse dienen in der Medizin als wichtige Indikatoren für die Gesundheit und Krankheitsrisiken – allerdings nur zum Zeitpunkt der Probennahme. Dabei unterliegt insbesondere das Proteom einer ständigen Veränderung, sei es circadian oder im Lauf der Entwicklung. Forschende des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried haben daher zusammen mit Kollegen aus Dänemark untersucht, wie sich insbesondere die Blutproteine bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 20 Jahren verändern und wie sie reguliert werden. Damit haben sie eine wichtige Grundlage geschaffen, um herauszufinden, warum sich Kinder unterschiedlich entwickeln und warum manche anfälliger für bestimmte Krankheiten sind als andere. Um den Erkenntnisgewinn aus ihren Daten zu optimieren, stellen die Forschenden diese anderen Wissenschaftlern in einer freizugänglichen Datenbank zur Verfügung.
Die ausführlichen Ergebnisse der Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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