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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
97 Prozent der Jugendlichen sind täglich online, 78 Prozent der 13- bis 17-Jährigen schauen mindestens einmal pro Stunde auf ihre Geräte. Dabei bleibt es meist sicher nicht bei einem kurzen Blick, denn die angezeigten Inhalte verführen dazu, weiter zu scrollen. Entsprechend zeigen einem Bericht des EU-Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz zufolge 25 Prozent der Minderjährigen eine problematische Nutzung ihres Smartphones.
Dieser Entwicklung wollen EU-Abgeordnete nun entgegensteuern und haben eine Resolution zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet verabschiedet. Darin fordern sie unter anderem ein striktes Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren. Bei Teenagern zwischen 13 und 16 Jahren sollen die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder TikTok, Instagram und Co. nutzen dürfen.
Welche weiteren Vorschläge zum Schutz vor suchtfördernden Praktiken, manipulativen und KI-generierten Inhalten die Resolution vorsieht und wie Wissenschaftler und Juristen die angedachten Einschränkungen beurteilen, können Sie im Newsletter nachlesen.
Außerdem erfahren Sie in dieser Ausgabe, wie verbreitet restriktives Essverhalten ist, welchen Einfluss ein mütterlicher Diabetes auf die kindliche Gehirnentwicklung hat und wie sich eine genetische Vorbelastung für Sucht bereits im kindlichen Gehirn manifestiert.
Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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