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Liebe Leserinnen und Leser aus der Labormedizin und Pathologie,
ganz im Zeichen der personalisierten Tumorbehandlung stehen zwei neue Studien, in denen eine Genexpressionsanalyse der jeweiligen Krebsart vorgenommen wurde: Eine mit dem Fokus auf Patienten mit sarkomatoidem Nierenzellkarzinom (sRCC), die andere bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs.
So könnte eine neuartige Gensignatur als vielversprechender Biomarker für die Therapiewahl bei fortgeschrittenem sRCC dienen. Über die Gensignatur lassen sich offenbar jene Patienten mit aggressiver Erkrankung identifizieren, die auf eine immunbasierte Krebstherapie ansprechen, wie eine neue Studie in „Cancer Cell“ darlegt. „Unsere Studie legt den Grundstein für die Entwicklung zukünftiger Tests, die uns helfen, diese Krankheit besser zu behandeln“, resümiert Co-Autor Prof. Eric Kauffman.
Die Ergebnisse einer kürzlich in „Cell“ veröffentlichten Studie liefern hingegen erste überzeugende Beweis dafür, dass der Genexpressionstest Decipher Prostate Genomic Classifier an routinemäßig entnommenem Prostatagewebe die Behandlungsentscheidung für Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs unterstützen kann. Der Test kann wahrscheinlich dazu beitragen, Patienten mit vermutlich Docetaxel-sensitiven Tumoren zu identifizieren, die folglich mit einer Chemotherapie länger leben. Patienten, bei denen die Chemotherapie eher nicht anschlagen würde, könnten hingegen die unangenehmen Nebenwirkungen der Chemotherapie erspart bleiben.
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Eine informative Lektüre wünscht
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