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welche Rolle die Adenosinphosphat-Signalgebung bei der Regulation der Tumormikromilieu-Dynamik und des Ansprechens auf Immuntherapien beim Melanom spielt hat ein internationales Team unter die Lupe genommen. Insbesondere ein Signalübertragungssubtyp zeigte eine starke Assoziation mit der Immunaktivierung. Mit dem von den Forschenden entwickelten Adenosinphosphat-Signalwegmodell (APsig) lässt sich dieser inflammatorische Subtyp quantitativ erfassen. Der Studie zufolge eignet sich APsig sowohl als Biomarker für die Prognose als auch als Biomarker für ein Immuntherapie-Ansprechen. Die Ergebnisse könnten nach Einschätzung der Autoren auch für andere solide Tumoren relevant sein.
Wie eine aktuelle US-amerikanische Studie zeigen konnte, könnten auch die Gene Aufschluss über eine Immuncheckpoint-Resistenz beim Melanom geben: Das Team vom NYU Langone Health in New York identifizierte die mitochondriale Haplogruppe T als genetischen Marker für Immunresistenz.
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