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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
Forscher der University of Cincinnati, USA, haben sich mit den Auswirkungen der Schwangerschaft durch assistierte Reproduktionstechnologie (ART) nach einer Nierentransplantation beschäftigt. Die Wissenschaftler stellten fest, dass solche Schwangerschaften mit einem höheren Risiko für bestimmte Komplikationen verbunden waren. Dazu gehörten erhöhte Bluthochdruckraten während der Schwangerschaft, eine höhere Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts, ein höheres Risiko einer Frühgeburt (Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche) und ein geringeres Geburtsgewicht der Neugeborenen.
Immer mehr Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Autoantikörper beim idiopathischen nephrotischen Syndrom bei Kindern eine Rolle spielen könnten. Die genauen zugrundeliegenden Mechanismen sind jedoch noch unklar. Eine neue Studie aus der Fachzeitschrift „Research“ hat nun einen bisher unbekannten Immunfaktor identifiziert: Autoantikörper gegen Vinculin, ein wichtiges Strukturprotein in Nierenzellen.
Das könnte Sie auch interessieren: Angesichts der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts drohe langsam eine Lücke bei der nephrologischen Versorgung zu entstehen, insbesondere für Patienten mit chronischer Nierenkrankheit. „Während der Bedarf weiter deutlich steigt, fehlen Fachkräfte“, kommentiert Dr. Dominik von Stillfried vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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