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Liebe Leserinnen und Leser,
Genome Editing könnte die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenkrankheit (ADPKD) verbessern. Das berichten die Autoren einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „Nature Communications“. Sie beobachteten in einem humanisierten Mausmodell, dass AAV-vermittelte CRISPR/Cas9-Basen-Editierung krankheitsverursachende PKD1-Mutationen gezielt korrigieren kann. Das führte zu einer signifikanten Verzögerung des Zystenwachstums, verbesserter Organfunktion und erhöhter Überlebensrate.
Nierensteine entstehen nach vorherrschender Annahme ausschließlich durch chemische und physikalische Prozesse. Eine aktuelle Forschungsarbeit aus der Fachzeitschrift „PNAS“ stellt das in Frage. So zeigten die Ergebnisse, dass Bakterien in den Steinen leben und aktiv zu ihrer Bildung beitragen können. Durch die Aufdeckung dieses neuen Mechanismus eröffnet die Studie neue therapeutische Ansätze, die auf das mikrobielle Milieu von Nierensteinen abzielen.
Das könnte Sie auch interessieren: Nanoplastikpartikel können dosis-, größen- und polymerabhängige Zellschäden in humanen proximalen Tubuluszellen verursachen, heißt es in einer aktuellen In-vitro-Studie in der Fachzeitschrift „Cell Biology and Toxicology”. Während niedrige Konzentrationen kaum toxisch wirkten, führten hohe Belastungen zu ausgeprägten morphologischen Veränderungen. Diese Erkenntnisse unterstreichen laut den Autoren die Relevanz weiterer Langzeit- und Expositionsstudien.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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