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Liebe Leserinnen und Leser,
im Fokus zweier aktueller Studien steht die akute Nierenfunktionseinschränkung (AKI). Kann ein einzelnes Protein vorhersagen, ob sich die Niere nach einer Schädigung erholt? Diese Frage stellten sich Forscher der Universität Aarhus (Dänemark) und liefern mit VCAM-1 einen vielversprechenden Kandidaten. Das Protein markiert jene Tubuluszellen, die sich nicht mehr erholen werden. Das könnte neue Ansätze für die Früherkennung und Therapie der AKI eröffnen.
Wissenschaftler der University of Utah Health (USA) haben in einem Mausmodell Ceramide als zentralen Auslöser mitochondrialer Schäden bei AKI identifiziert. Durch gezielte Beeinflussung des Ceramid-Stoffwechsels konnten sie Nierenschäden vollständig verhindern – ein potenziell neuer therapeutischer Ansatz, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“.
Auch interessant: Ein neuartiges Vorhersagemodell könnte zur Beurteilung des Beginns einer kontinuierlichen Nierenersatztherapie bei Patienten mit veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung dienen. Das berichten Forscher des National Center for Respiratory Medicine (China).
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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