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Liebe Leserinnen und Leser,
eine hohe Last an Torque-Teno-Virus (TTV) nach einer Nierentransplantation könnte mit einem erhöhten Malignitätsrisiko assoziiert sein. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie aus der Fachzeitschrift „Nephrology Dialysis Transplantation“ hin. Das TTV-Monitoring könnte laut den Forschern ein vielversprechender Ansatz zur personalisierten Steuerung der Immunsuppression und zur Reduktion onkologischer Komplikationen sein.
Eine Subanalyse der Studie NOAH–AFNET 6 zeigt, dass bei Device-detektiertem Vorhofflimmern insbesondere eine eingeschränkte Nierenfunktion und ein höheres Alter mit einem Anstieg kardiovaskulärer Ereignisse und Mortalität assoziiert sind. Während das Schlaganfallrisiko insgesamt niedrig bleibt, nimmt die Rate schwerer Blutungen unter Antikoagulation mit fortschreitender Chronischer Nierenkrankheit zu. Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate könnte laut den Autoren als praxisrelevanter Biomarker zur individualisierten Risikostratifizierung dienen.
Lesen Sie auch: Ein neuer Wirkstoffkandidat (N-Propargylglycin) zeigt in präklinischen Studien eine signifikante Reduktion der Oxalatproduktion durch Hemmung von PRODH2 und könnte damit rezidivierende Kalziumoxalat-Nierensteine sowie Nierenversagen verhindern.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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