|
Liebe Leserinnen und Leser,
bei Patienten mit einem Nierenzellkarzinom im Stadium T1a ist eine Ablation im Vergleich zur chirurgischen Resektion oder Nephrektomie mit einer geringeren Komplikationsrate und kürzeren Krankenhausaufenthalten verbunden – bei vergleichbarem Progressionsrisiko. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie der Aarhus University (Dänemark). Die minimalinvasive Therapie könnte damit eine Behandlungsoption für ausgewählte Patienten darstellen.
Bei Betroffenen der diabetischen Nierenkrankheit konnte eine senolytische Kombinationstherapie aus Dasatinib und Quercetin in einer ersten Pilotstudie systemische Entzündungsprozesse reduzieren und seneszente Zellen im Fettgewebe eliminieren. Der Effekt auf die Nieren war bislang jedoch ungewiss. Diesen untersuchten die Forscher nun in einem Mausmodell. In der Fachzeitschrift „eBioMedicine“ berichten sie über ihre Ergebnisse, die auf ein vielversprechendes therapeutisches Potenzial zur Verlangsamung diabetischer Nierenschäden hindeuten.
Auch interessant: Wie Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen berichten, könnten erhöhte Blutspiegel des Alzheimer-Markers pTau auch zur Diagnostik systemischer Amyloidosen dienen, die sich häufig kardial und renal manifestieren.
Eine Korrektur zum Newsletter vom 13.03.2026: Die Ergebnisse der Zwischenanalyse der erwähnten Phase-III-Studie LITESPARK-022 wurden auf dem Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) im Februar in San Francisco (USA) vorgestellt. Das 2026 ASCO Annual Meeting findet ab Ende Mai in Chicago (USA) statt.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
|