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Liebe Leserinnen und Leser,
bei der Anfälligkeit von Zellen für Ferroptose spielt der Fettstoffwechsel eine entscheidende Rolle. In einer Studie aus China zum Nierenzellkarzinom (RCC) gingen die Autoren der Frage nach, welche Mechanismen die Expression von ACSL4 regulieren. Sie untersuchten mehr als 765 epigenetische Verbindungen. Dabei stellten sie fest, dass das Gen PRMT5 die Ferroptose in RCC-Zellen durch Methylierung des Enzyms ACSL4 deutlich fördert. Das Ergebnis ist praktisch relevant, weil die Hemmung von PRMT5 die therapeutische Wirksamkeit der Immuntherapie erhöhen könnte.
Auch Forschende des Seoul National University College of Medicine (Südkorea) haben sich in einer Studie mit Regulationsmechanismen beschäftigt. Sie untersuchten die in der Niere ansässigen Makrophagen (KRMs). Dabei stellten sie fest, dass das Fehlen von KRMs die Niere letztendlich anfällig für das Auftreten und Fortschreiten einer toxinbedingten akuten Nierenfunktionseinschränkung macht. Dies könnte dazu beitragen, das Risikos für dies Krankheit genauer vorherzusagen.
Lesen Sie auch: An der Universität Duisburg-Essen wird aktuell an der Entwicklung mehrschichtiger, funktioneller Membranen geforscht. Das Vorhaben ist vielversprechend: Es könnte Verfahren in der Medizintechnik, etwa bei der Dialyse, verbessern.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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