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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie könnten die Behandlung von Menschen mit diabetischer Nierenkrankheit verbessern. Dass Corisin die Zellen schädigen und Fibrosen in anderen Organen verschlimmern kann, ist bekannt. Nun haben die Forscher der University of Illinois at Urbana-Champaign herausgefunden, wie das Peptid vom Darm überhaupt in die Nieren gelangt: Es bindet an Albumin und wandert so durch den Blutkreislauf. „Unsere Arbeit legt nahe, dass die Blockierung von Corisin, entweder durch Antikörper oder andere zielgerichtete Therapien, die Nierenvernarbung bei Diabetes verlangsamen oder verhindern könnte“, betont der Studienleiter Prof. Isaac Cann.
Für das sarkomatoide Nierenzellkarzinom (sRCC) gab es bisher kein zuverlässiges Instrument, um zu bestimmen, welche Patienten am meisten von einer Immuntherapie oder zielgerichteten Therapie profitieren würden. Neuigkeiten kommen nun aus den USA. Forscher des Roswell Park Comprehensive Cancer Center haben mehrere Gene identifiziert, die in diesen aggressiven Tumoren vermehrt vorkommen. Daraus haben sie eine neue Gensignatur erstellt, mit der sich Patienten mit aggressiver Erkrankung identifizieren lassen, die auch auf eine immunbasierte Krebstherapie ansprechen.
Das könnte Sie auch interessieren: Glutathion ist essenziell für die Bildung und Aufrechterhaltung der tertiären lymphatischen Strukturen (TLS) in den Nieren. Bisher sind zum Nachweis von TLS invasive Nierenbiopsien erforderlich. Forschungsergebnisse der Kyoto University (Japan) deuten nun darauf hin, dass auch ein einfacher Urintest zur Messung des Glutathion-Spiegels dabei helfen könnte, den Verlauf von Nierenkrankheiten genauer zu verfolgen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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