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Liebe Leserinnen und Leser,
so sinnvoll das Mammographie-Screening zur Prävention fortgeschrittener Brustkrebserkrankungen sicherlich ist, hat es doch aufgrund vieler entdeckter Krebsvorstufen einen Haken: Da bislang niemand sagen kann, welches Duktale Carcinoma in situ sich zu invasivem Brustkrebs weiterentwickelt und welches nicht, werden viele Frauen übertherapiert. Eine aktuelle Arbeit spanischer Forscher belegt nun, dass die Rank-Signalgebung den Verlust der Identität der basalen Zelllinie antreibt, was zur Entstehung von Brustkrebs führt. Eine entsprechende Signatur müsse noch an einer unabhängigen Kohorte bestätigt und verfeinert werden, um sie in der klinischen Praxis einsetzen zu können, merkt das Team an.
Spannende Neuigkeiten gibt es auch zu CAR-T-Zelltherapien: So erreichte ein standardisiertes CD8+ CAR-T-Zellprodukt, das gezielt mit T-Stammgedächtniszellen (TSCM) angereichert war, in einer Phase-I-Studie in niedrigen Dosen Komplettremissionen − ohne vorhergehende Chemotherapie. Dabei war es sogar besser verträglich als herkömmliche CAR-T-Zelltherapien. Die CAR-TSCM-Zellen erhielten ein beständiges Reservoir aufrecht, das sich über einen allmählichen Austausch aktiver Klone erneuerte.
Mit vereinzelten Metastasen können Krebspatienten heute manchmal viele Jahre bei guter Lebensqualität verbringen. Neue Messgrößen für klinische Studien in diesem Setting hat ein internationales Forscherteam jetzt definiert: das STFS (Start or Switch of Systemic Therapy-Free Survival), das den Zeitraum ohne Beginn oder Wechsel einer systemischen Therapie beschreibt, sowie das pPFS (polymetastatic Progression-Free Survival).
Mehr zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal sowie in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Frühlingswoche!
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