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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
frisch vom ESTRO 2025 – dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Strahlentherapie und Onkologie (ESTRO), der heute in Wien zu Ende geht – kommen Ergebnisse der PORTEC-4a-Studie. Demnach hilft die Erstellung eines molekularen Profils, die Strahlentherapie bei Frauen mit frühem Endometriumkarzinom sicher zu reduzieren und gleichzeitig jene Patientinnen zu identifizieren, die von einer intensiveren Behandlung profitieren.
Positive Ergebnisse aus einer Phase-III-Studie, die vor wenigen Tagen auf der Jahrestagung der American Association of Cancer Research in Chicago vorgestellt wurden, könnten laut ihren Autoren zu einem neuen Behandlungsstandard für Patienten mit Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom führen. Die KEYNOTE-689-Studie hatte für die Gruppe von Patienten, die vor und nach der Operation Pembrolizumab erhielten, unabhängig von den PD-L1-Werten ein längeres ereignisfreies Überleben ergeben als bei Betroffenen ausschließlich unter Standardtherapie. Wichtig ist den Forschenden auch zu betonen, dass die zusätzlich mit Pembrolizumab behandelten Patienten ohne Zeitverzug (aufgrund Immuntherapie-bedingter Nebenwirkungen) operiert werden konnten.
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Ich wünsche Ihnen eine schöne Frühlingswoche!
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