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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
bekanntlich könnten viele Krebserkrankungen mit einem gesünderen Lebensstil, Maßnahmen wie der HPV-Impfung und der Teilnahme an Screening-Programmen vermieden oder zumindest früh erkannt werden. Am 1. April sind Änderungen in Kraft getreten, die der Gemeinsame Bundesausschuss an seinem Programm zur Darmkrebs-Früherkennung vorgenommen hat. Nun können Frauen und Männer ab 50 Jahren zweimal im Abstand von zehn Jahren eine Koloskopie durchführen lassen. Der Stuhltest zur Früherkennung als Alternative zur Darmspiegelung kann jetzt bei Frauen und Männern ebenfalls ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre erfolgen.
Dass die Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge eine Maßnahme ist, die greift, zeigt eine aktuelle Auswertung von Abrechnungsdaten, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) vorgelegt hat. Dieser zufolge ist die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen gesunken, seit im Jahr 2002 die Vorsorgekoloskopie als Leistung der gesetzlichen Krankenkasse eingeführt worden ist. Allerdings, so betont der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik Stillfried, seien die Teilnahmeraten „auch weiterhin deutlich ausbaufähig.“
Auf der Suche nach radiologischen Biomarkern, anhand derer sich Aggressivität der Erkrankung und Therapieansprechen besser prognostizieren lassen, hat ein US-amerikanisches Team Computertomographie-Bilddaten von insgesamt 280 Patienten mit einem Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom analysiert. Insgesamt konnten die Wissenschaftler fünf mögliche Biomarker identifizieren – allerdings müssen die Studienergebnisse noch validiert werden.
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Ich wünsche Ihnen eine schöne Frühlingswoche!
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